Gregor Schlierenzauer
74.071
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BLOG
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Es gibt immer was zu tun
26. Juli 2015
Hi Leute,
 
nach einer neuerlich intensiven und abwechslungsreichen Woche habe ich mir heute frei genommen und nütze die Gelegenheit euch hinsichtlich meiner Aktivitäten und Pläne upzudaten.
 
In der ersten Wochenhälfte habe ich mein Kraft- und Konditionstraining am Olympiastützpunkt Innsbruck und das Sprungtraining am Bergisel fortgesetzt, am Donnerstag ist dann die Welt- und Continentalcup-Mannschaft nach Wien, wo wir im Klima-Windkanal der RTA an der Optimierung unserer Flugposition getüftelt haben. Diese Tests sind immer wieder eine tolle Erfahrung und absolute Bereicherung, gehen aber auch auf die Substanz, da wir über einen längeren Zeitraum die Spannung halten müssen. Gestern haben wir dann die Erkenntnisse auf der Schanze in Bischofshofen, wo man aufgrund des flachen Anlaufs sehr sauber springen muss, in die Praxis umgesetzt.
 
Kommende Woche werde ich mein individuelles Programm am Stützpunkt Innsbruck fortsetzen, ich habe noch einige Hausaufgaben zu erledigen und möchte die Zeit nützen um mein Winterpaket weiter abzustimmen. Ich bin mit meiner Entwicklung zwar absolut zufrieden, weiß aber auch, dass ich noch an ein paar Schrauben drehen muss. Deshalb lasse ich nach Rücksprache mit Heinz und dem Trainerstab den Start in den Sommer Grand Prix aus, ob und an welchem Matten-Bewerb ich in den kommenden Wochen teilnehmen werde ist noch offen.  
 
Parallel zu meiner sportlichen Vorbereitung bin ich auch dabei die Weichen für mein Rundumprogramm zu stellen. Dies gilt für meine Homepage, Videoproduktionen, aber auch die Fotografie, darüberhinaus gilt es Medien- und Sponsorentermine in meiner Planung zu berücksichtigen. Ihr seht, es gibt immer etwas zu tun, gerade deshalb sind Ruhetage wie der heutige wichtig.
 
Lasst es euch gut gehen und genießt den Sonntag, bis bald, euer GS

 

 

Meine Erfahrung im Wasserskifahren. Wo springst du ins kühle Nass? My waterski experience. Where are you going to jump...

Posted by Gregor Schlierenzauer (GS) on Dienstag, 21. Juli 2015
Hi Leute,
 
nach einer neuerlich intensiven und abwechslungsreichen Woche habe ich mir heute frei genommen und nütze die Gelegenheit euch hinsichtlich meiner Aktivitäten und Pläne upzudaten.
 
In der ersten Wochenhälfte habe ich mein Kraft- und Konditionstraining am Olympiastützpunkt Innsbruck und das Sprungtraining am Bergisel fortgesetzt, am Donnerstag ist dann die Welt- und Continentalcup-Mannschaft nach Wien, wo wir im Klima-Windkanal der RTA an der Optimierung unserer Flugposition getüftelt haben. Diese Tests sind immer wieder eine tolle Erfahrung und absolute Bereicherung, gehen aber auch auf die Substanz, da wir über einen längeren Zeitraum die Spannung halten müssen. Gestern haben wir dann die Erkenntnisse auf der Schanze in Bischofshofen, wo man aufgrund des flachen Anlaufs sehr sauber springen muss, in die Praxis umgesetzt.
 
Kommende Woche werde ich mein individuelles Programm am Stützpunkt Innsbruck fortsetzen, ich habe noch einige Hausaufgaben zu erledigen und möchte die Zeit nützen um mein Winterpaket weiter abzustimmen. Ich bin mit meiner Entwicklung zwar absolut zufrieden, weiß aber auch, dass ich noch an ein paar Schrauben drehen muss. Deshalb lasse ich nach Rücksprache mit Heinz und dem Trainerstab den Start in den Sommer Grand Prix aus, ob und an welchem Matten-Bewerb ich in den kommenden Wochen teilnehmen werde ist noch offen.  
 
Parallel zu meiner sportlichen Vorbereitung bin ich auch dabei die Weichen für mein Rundumprogramm zu stellen. Dies gilt für meine Homepage, Videoproduktionen, aber auch die Fotografie, darüberhinaus gilt es Medien- und Sponsorentermine in meiner Planung zu berücksichtigen. Ihr seht, es gibt immer etwas zu tun, gerade deshalb sind Ruhetage wie der heutige wichtig.
 
Lasst es euch gut gehen und genießt den Sonntag, bis bald, euer GS

 

 

Meine Erfahrung im Wasserskifahren. Wo springst du ins kühle Nass? My waterski experience. Where are you going to jump...

Posted by Gregor Schlierenzauer (GS) on Dienstag, 21. Juli 2015
FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
florida / USA // four
25. Juli 2015
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.