Gregor Schlierenzauer
75.329
75.329
BLOG
BLOG
SICHTWECHSEL
7. Juli 2016
Hi Leute,

ich war vergangene Woche in Oslo, wo ich auf Einladung des norwegischen Verbandes im Rahmen des größten nationalen Trainingscamps für Kinder mitwirken und einen Vortrag halten durfte. In diesem bin ich auf die wesentlichen Bausteine am Weg zu einem erfolgreichen Spitzensportler eingegangen. 240 Kinder haben bei diesem Camp, bei dem die norwegischen Top-Springer als Trainer mitgewirkt haben, teilgenommen. Die Motivation und Freude der Kids war mitreißend und regelrecht ansteckend, der Spirit war wirklich super, die ganze Aktion hat mich sehr beeindruckt.

Eine ebenso tolle Erfahrung war der Alltag im norwegischen Olympiazentrum, wo ich während des Trainingscamps einquartiert war und wo ich unter anderem Kjetil Jansrud oder Therese Johoug getroffen habe. Zum Abschluss der Woche hat mir Phillip Sjøen bei einem Bootsausflug Oslo von der Wasserseite aus gezeigt. Die Ausfahrt war sensationell, ich habe euch von der Norwegen-Woche jede Menge Bilder gemacht und euch wieder einen Clip zusammengeschnitten, damit ihr euch einen besseren Eindruck verschaffen könnt.
Zurück in Innsbruck steht nun wieder der Trainings- und Therapiealltag auf dem Programm, zudem gilt es den Sommer bestmöglich zu nützen und die Seele weiter baumeln zu lassen.

Ich hoffe ihr könnt das tolle Wetter und die warmen Temperaturen ebenso genießen, habt gute Zeiten und bis bald.
Liebe Grüße,
Euer GS

Hi Leute,

ich war vergangene Woche in Oslo, wo ich auf Einladung des norwegischen Verbandes im Rahmen des größten nationalen Trainingscamps für Kinder mitwirken und einen Vortrag halten durfte. In diesem bin ich auf die wesentlichen Bausteine am Weg zu einem erfolgreichen Spitzensportler eingegangen. 240 Kinder haben bei diesem Camp, bei dem die norwegischen Top-Springer als Trainer mitgewirkt haben, teilgenommen. Die Motivation und Freude der Kids war mitreißend und regelrecht ansteckend, der Spirit war wirklich super, die ganze Aktion hat mich sehr beeindruckt.

Eine ebenso tolle Erfahrung war der Alltag im norwegischen Olympiazentrum, wo ich während des Trainingscamps einquartiert war und wo ich unter anderem Kjetil Jansrud oder Therese Johoug getroffen habe. Zum Abschluss der Woche hat mir Phillip Sjøen bei einem Bootsausflug Oslo von der Wasserseite aus gezeigt. Die Ausfahrt war sensationell, ich habe euch von der Norwegen-Woche jede Menge Bilder gemacht und euch wieder einen Clip zusammengeschnitten, damit ihr euch einen besseren Eindruck verschaffen könnt.
Zurück in Innsbruck steht nun wieder der Trainings- und Therapiealltag auf dem Programm, zudem gilt es den Sommer bestmöglich zu nützen und die Seele weiter baumeln zu lassen.

Ich hoffe ihr könnt das tolle Wetter und die warmen Temperaturen ebenso genießen, habt gute Zeiten und bis bald.
Liebe Grüße,
Euer GS

FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
lillehammer december 2015 / NOR //
10. April 2016
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.