Gregor Schlierenzauer
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ICH PACKE MEINEN KOFFER
14. Juni 2015
Hi Leute,
 
nach meinem Ausflug zum Golfsport - ich war ja vergangene Woche bei einem Turnier in Tarvis aktiv - habe ich neuerlich zum Schläger gegriffen, diesmal in Reiting in der Steiermark, wo die gesamte Mannschaft unter Golf-Guru Jonathan Mannie abgeschlagen hat. Sinn und Zweck des Trainingskurses war die Verbesserung der Feinmotorik und etwaige Schwachpunkte im Bewegungsapparat herauszuarbeiten. Abseits der Greens hat uns Dr. Robert Kocher seine Idee von einer optimalen Ernährung im Leistungssport vermittelt, es war ein extrem interessant Lehrgang und somit sehr kurzweilig. Den Rest der Woche habe ich mit individuellen Übungen abgerundet und heute dann die Koffer gepackt, denn jetzt geht es ab nach Übersee und für zwei Wochen in die USA.
 
Ich freue mich extrem auf den Trip und die Auszeit, in den kommenden 14 Tagen wird nicht an Skispringen gedacht, sondern neues und anderes entdeckt und genossen. Zurück in der Heimat steht dann gleich wieder ein Trainingslehrgang auf dem Programm, diesmal in Faak.
 
Ich wünsche euch einen prächtigen, erholsamen und genussreichen Sommer, wenn ich wieder daheim bin melde ich mich mit Urlaubsanekdoten, auch in Bildform.
Bis Ende Juni, Euer GS

 

Hi Leute,
 
nach meinem Ausflug zum Golfsport - ich war ja vergangene Woche bei einem Turnier in Tarvis aktiv - habe ich neuerlich zum Schläger gegriffen, diesmal in Reiting in der Steiermark, wo die gesamte Mannschaft unter Golf-Guru Jonathan Mannie abgeschlagen hat. Sinn und Zweck des Trainingskurses war die Verbesserung der Feinmotorik und etwaige Schwachpunkte im Bewegungsapparat herauszuarbeiten. Abseits der Greens hat uns Dr. Robert Kocher seine Idee von einer optimalen Ernährung im Leistungssport vermittelt, es war ein extrem interessant Lehrgang und somit sehr kurzweilig. Den Rest der Woche habe ich mit individuellen Übungen abgerundet und heute dann die Koffer gepackt, denn jetzt geht es ab nach Übersee und für zwei Wochen in die USA.
 
Ich freue mich extrem auf den Trip und die Auszeit, in den kommenden 14 Tagen wird nicht an Skispringen gedacht, sondern neues und anderes entdeckt und genossen. Zurück in der Heimat steht dann gleich wieder ein Trainingslehrgang auf dem Programm, diesmal in Faak.
 
Ich wünsche euch einen prächtigen, erholsamen und genussreichen Sommer, wenn ich wieder daheim bin melde ich mich mit Urlaubsanekdoten, auch in Bildform.
Bis Ende Juni, Euer GS

 

FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
Arriving in Miami/ USA //
29. Juni 2015
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
NEW WEAPON
Es braucht immer ein wenig Abstand und ist oft schwierig, aber am Ende des Tages machen Niederlagen Sinn und gehören genau deshalb dazu. Sie lösen Prozesse aus, die selten angenehm beginnen, aber positiv enden - sofern man bereit ist an sich und dafür zu arbeiten. Genau das ist passiert. Die Analyse der Olympiasaison war intensiv und ist abgeschlossen, der Blick in die Zukunft gerichtet. Er fällt gelassener aus, die Freude am Sein bleibt augenscheinlich, die Demut ist größer geworden. Der Tiroler weiß genau, was er auf der Haben-Seite hat, er weiß wie gut es sich anfühlt und er weiß was es bedarf um ganz oben zu stehen. Mittlerweile orientiert sich die Lust am Skispringen mehr an der Performance und weniger an Zahlen, es ist das Verlangen nach der Vogelperspektive, die Gregor Schlierenzauer motiviert mit Hingabe und Überzeugung auf Weite zu gehen. Die Reize, die der Luftverliebtheit frischen Schwung gebracht haben, sind im Sommer erfolgt.
EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
Neuer Trainer, andere Prioritäten, öfters auf der Schanze, weniger im Kraftraum. Gelebter Teamgeist, viel Harmonie. Mehr Verantwortung auf den Schultern und bereit diese Rolle anzunehmen. Ein Bindungswechsel und der Umstieg auf ein System, dass die Konkurrenz schon seit Jahren auf ihren Skiern hat. Acht Saisonen war der Rekordhalter an Weltcupsiegen seiner Bindung treu, nach Sotschi bot sich der Wechsel an. Die Umstellungen haben Auswirkungen auf Flugsystem und Landung, es ist Aggressivität und Mut zur Kante gefragt, in wie weit der 24-Jährige damit umgehen wird, soll die Saison weisen. Der Grad wird jedenfalls schmäler, das macht es für die Protagonisten herausfordernder und für den Betrachter spannender.
 
Wir schreiben Saison Nummer neun und haben ein WM-Jahr vor uns, die Titel werden im schwedischen Falun ausgesprungen, zuvor gibt es jede Menge Klassiker und Spektakel. Zum Beispiel die Tournee, die aufgrund ihrer Magie und Herausforderung kein Ablaufdatum kennt, oder die Weitenjagd am neuen Kulm, ebenfalls ein wahrer Leckerbissen. Der Hunger ist nach wie vor groß, aber der Zugang ist ein anderer. Es muss nicht zwingend sein, es soll passieren. Passiert es nicht, passiert es später und wenn es passiert, wird man es merken.