Gregor Schlierenzauer
74.071
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KURZWEILIGES KUNTERBUNT
27. August 2015
Hi Leute,

es ist ständig Bewegung und noch mehr Abwechslung drinnen und das kommt sehr gut.

Am Sonntag war ich bei und mit einem sehr lässigen Audi ein paar flotte Testrunden drehen, am Montag und Dienstag war dann Medienarbeit angesagt. Ich habe mit ein paar Journalisten einen Trainingstag am Bergisel verbracht und war um viele unterschiedliche Blickwinkel bemüht. Ich wollte, dass sie in allen Perspektiven den Sport sehen und spüren - für mich war es eine coole Sache, ich hoffe den Beteiligten hat es ebenso gemundet.

Ebenfalls sehr interessant und fruchtbar war ein Kreativ-Meeting in Salzburg, wo ich mit ein paar schlauen Köpfen ein Brainstorming über neue Features hatte. Auch in dieser Hinsicht bedeutet Stillstand bekanntlich Rückschritt, ich möchte überraschend bleiben und speziell euch fein betreut wissen. Daran arbeiten wir, ich hoffe es kommt was lässiges dabei raus.

Und hinsichtlich des Red Bull 400 scharren wir auch schon in den Startlöcher.
Krafti und ich sind gesetzt, um die beiden anderen Plätze läuft eine heiße Qualifikation. Wir treten mit dem Nationalteam gegen Heinz und drei weitere Trainer an, der Spaß steht natürlich im Vordergrund, aber klar geht es auch ein bisschen ums Prestige. Sollten wir verlieren, werden wir damit von den Trainern den ganzen Winter aufgezogen. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

bis bald,
Euer GS
 

 

Hi Leute,

es ist ständig Bewegung und noch mehr Abwechslung drinnen und das kommt sehr gut.

Am Sonntag war ich bei und mit einem sehr lässigen Audi ein paar flotte Testrunden drehen, am Montag und Dienstag war dann Medienarbeit angesagt. Ich habe mit ein paar Journalisten einen Trainingstag am Bergisel verbracht und war um viele unterschiedliche Blickwinkel bemüht. Ich wollte, dass sie in allen Perspektiven den Sport sehen und spüren - für mich war es eine coole Sache, ich hoffe den Beteiligten hat es ebenso gemundet.

Ebenfalls sehr interessant und fruchtbar war ein Kreativ-Meeting in Salzburg, wo ich mit ein paar schlauen Köpfen ein Brainstorming über neue Features hatte. Auch in dieser Hinsicht bedeutet Stillstand bekanntlich Rückschritt, ich möchte überraschend bleiben und speziell euch fein betreut wissen. Daran arbeiten wir, ich hoffe es kommt was lässiges dabei raus.

Und hinsichtlich des Red Bull 400 scharren wir auch schon in den Startlöcher.
Krafti und ich sind gesetzt, um die beiden anderen Plätze läuft eine heiße Qualifikation. Wir treten mit dem Nationalteam gegen Heinz und drei weitere Trainer an, der Spaß steht natürlich im Vordergrund, aber klar geht es auch ein bisschen ums Prestige. Sollten wir verlieren, werden wir damit von den Trainern den ganzen Winter aufgezogen. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

bis bald,
Euer GS
 

 

FOTO
GRAFIE
FOTO
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respect day / innsbruck / AUT //
19. August 2015
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.