Gregor Schlierenzauer
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SOMMER GENIESSEN
25. Juli 2016
Hi Leute,
 
der Sommer meint es nach wie vor sehr gut mit mir. Die Therapie läuft nach Plan dazwischen gönne ich mir schöne Augenblicke und emotionale Highlights.
Mein Kurztrip in den Nordwesten von Mallorca war Entspannung und Hochgenuss pur, die Landschaft ist wunderschön, das türkisblaue Wasser faszinierend. Auch kulinarisch hat die Insel einiges zu bieten, kurzum, es war ein absolut lohnender Ausflug, und willkommener kurzer Ausstieg aus dem Therapiealltag.

Zurück in Österreich bin ich dann zum ATP-Turnier nach Kitzbühel, wo ich zunächst als Fan mitgefiebert habe und anschließend bei der Ehrung von Dominic Thiem die Laudatio halten durfte. Ich habe das als große Ehre empfunden, denn in meinen Augen ist Dominic ein Ausnahme-Sportler und toller Mensch zugleich. Da ich nicht wirklich Übung in Ansprachen halten habe, war ich etwas aufgeregt, aber ich denke ich habe es gut hinbekommen, unterm Strich war es auf jeden Fall eine sehr wertvolle und lässige Erfahrung. Ich drücke Dominic weiterhin fest die Daumen und bin überzeugt, dass er seine Träume realisieren kann.

Alles gute, viel Erfolg und noch mehr Spaß möchte ich auch den österreichischen Olympiateilnehmern wünschen.
Es ist keine Selbstverständlichkeit bei den Spielen dabei zu sein, sondern ein Privileg weil Lohn harter Arbeit. Ich hoffe unsere Leute können den Spirit der fünf Ringe maximal auskosten, wenn die Tagesform stimmt und es uns ein bisschen in die Karten spielt, bin ich sicher, dass wir Medaillen machen werden.
Ich drücke dem Team jedenfalls fest die Daumen und werde in den kommenden drei Wochen wohl am Abend viel vor dem Fernseher sitzen.
Wo und was auch immer ihr gerade tut, habt Spaß und lasst es euch gut gehen.

Bis bald,
Euer GS

 

Hi Leute,
 
der Sommer meint es nach wie vor sehr gut mit mir. Die Therapie läuft nach Plan dazwischen gönne ich mir schöne Augenblicke und emotionale Highlights.
Mein Kurztrip in den Nordwesten von Mallorca war Entspannung und Hochgenuss pur, die Landschaft ist wunderschön, das türkisblaue Wasser faszinierend. Auch kulinarisch hat die Insel einiges zu bieten, kurzum, es war ein absolut lohnender Ausflug, und willkommener kurzer Ausstieg aus dem Therapiealltag.

Zurück in Österreich bin ich dann zum ATP-Turnier nach Kitzbühel, wo ich zunächst als Fan mitgefiebert habe und anschließend bei der Ehrung von Dominic Thiem die Laudatio halten durfte. Ich habe das als große Ehre empfunden, denn in meinen Augen ist Dominic ein Ausnahme-Sportler und toller Mensch zugleich. Da ich nicht wirklich Übung in Ansprachen halten habe, war ich etwas aufgeregt, aber ich denke ich habe es gut hinbekommen, unterm Strich war es auf jeden Fall eine sehr wertvolle und lässige Erfahrung. Ich drücke Dominic weiterhin fest die Daumen und bin überzeugt, dass er seine Träume realisieren kann.

Alles gute, viel Erfolg und noch mehr Spaß möchte ich auch den österreichischen Olympiateilnehmern wünschen.
Es ist keine Selbstverständlichkeit bei den Spielen dabei zu sein, sondern ein Privileg weil Lohn harter Arbeit. Ich hoffe unsere Leute können den Spirit der fünf Ringe maximal auskosten, wenn die Tagesform stimmt und es uns ein bisschen in die Karten spielt, bin ich sicher, dass wir Medaillen machen werden.
Ich drücke dem Team jedenfalls fest die Daumen und werde in den kommenden drei Wochen wohl am Abend viel vor dem Fernseher sitzen.
Wo und was auch immer ihr gerade tut, habt Spaß und lasst es euch gut gehen.

Bis bald,
Euer GS

 

FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
lillehammer december 2015 / NOR //
10. April 2016
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.