Gregor Schlierenzauer
74.071
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Intensives Programm
18. Mai 2015
Hi Leute,

ich habe ein intensives Wochenende hinter mir. Nach einem Red Bull-Workshop in Wien und einigen Terminen im Stubaital ging es wieder in den Osten. Am Samstag stand mein Debüt beim Life Ball an. Ich durfte am Abend bei der von Jean Paul Gaultier gestalteten Modenschau mitwirken. Schon am Nachmittag war ich beim Fitting und der Generalprobe dabei. Am Abend geht es dann über den roten Teppich hin zum Rathaus und danach Backstage, um sich für die Modenschau herrichten zu lassen. Der Life Ball verkörpert Toleranz. Es ist ein riesiges, farbenfrohes Spektakel für eine gute Sache. Ich habe den Abend dann im Ball-Trubel ausklingen lassen.

Diese Woche steht wieder intensives Training auf dem Programm. Im Olympiazentrum Tirol kann ich dabei für mich völlig neue Reize setzen. Nach all den Jahren im Spitzensport ist es für mich spannend zu sehen, dass man Dinge auch anders angehen kann. Neben der körperlichen Arbeit stehen viele Gespräche im Mittelpunkt: Wir analysieren noch die letzte Saison, außerdem werden die Pläne für den Sommer gemacht. Wann stehen die Trainingskurs an? Welche Termine erwarten mich? Und wann folgt etwas Zeit für eine kurze Auszeit und Urlaub? Ihr seht also, mir wird nicht langweilig und ich bin top motiviert.

Ich hoffe, ihr schaut noch in meinen Fotoblog. Seit letzter Woche sind hier einige Bilder hinzugekommen, etwa vom Treffen mit meinen Red Bull-Kollegen in Wien. Es ist ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

Ich melde mich wieder, bis bald, euer GS

 

Hi Leute,

ich habe ein intensives Wochenende hinter mir. Nach einem Red Bull-Workshop in Wien und einigen Terminen im Stubaital ging es wieder in den Osten. Am Samstag stand mein Debüt beim Life Ball an. Ich durfte am Abend bei der von Jean Paul Gaultier gestalteten Modenschau mitwirken. Schon am Nachmittag war ich beim Fitting und der Generalprobe dabei. Am Abend geht es dann über den roten Teppich hin zum Rathaus und danach Backstage, um sich für die Modenschau herrichten zu lassen. Der Life Ball verkörpert Toleranz. Es ist ein riesiges, farbenfrohes Spektakel für eine gute Sache. Ich habe den Abend dann im Ball-Trubel ausklingen lassen.

Diese Woche steht wieder intensives Training auf dem Programm. Im Olympiazentrum Tirol kann ich dabei für mich völlig neue Reize setzen. Nach all den Jahren im Spitzensport ist es für mich spannend zu sehen, dass man Dinge auch anders angehen kann. Neben der körperlichen Arbeit stehen viele Gespräche im Mittelpunkt: Wir analysieren noch die letzte Saison, außerdem werden die Pläne für den Sommer gemacht. Wann stehen die Trainingskurs an? Welche Termine erwarten mich? Und wann folgt etwas Zeit für eine kurze Auszeit und Urlaub? Ihr seht also, mir wird nicht langweilig und ich bin top motiviert.

Ich hoffe, ihr schaut noch in meinen Fotoblog. Seit letzter Woche sind hier einige Bilder hinzugekommen, etwa vom Treffen mit meinen Red Bull-Kollegen in Wien. Es ist ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

Ich melde mich wieder, bis bald, euer GS

 

FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
life ball / AUT // #1
24. Mai 2015
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
NEW WEAPON
Es braucht immer ein wenig Abstand und ist oft schwierig, aber am Ende des Tages machen Niederlagen Sinn und gehören genau deshalb dazu. Sie lösen Prozesse aus, die selten angenehm beginnen, aber positiv enden - sofern man bereit ist an sich und dafür zu arbeiten. Genau das ist passiert. Die Analyse der Olympiasaison war intensiv und ist abgeschlossen, der Blick in die Zukunft gerichtet. Er fällt gelassener aus, die Freude am Sein bleibt augenscheinlich, die Demut ist größer geworden. Der Tiroler weiß genau, was er auf der Haben-Seite hat, er weiß wie gut es sich anfühlt und er weiß was es bedarf um ganz oben zu stehen. Mittlerweile orientiert sich die Lust am Skispringen mehr an der Performance und weniger an Zahlen, es ist das Verlangen nach der Vogelperspektive, die Gregor Schlierenzauer motiviert mit Hingabe und Überzeugung auf Weite zu gehen. Die Reize, die der Luftverliebtheit frischen Schwung gebracht haben, sind im Sommer erfolgt.
EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
Neuer Trainer, andere Prioritäten, öfters auf der Schanze, weniger im Kraftraum. Gelebter Teamgeist, viel Harmonie. Mehr Verantwortung auf den Schultern und bereit diese Rolle anzunehmen. Ein Bindungswechsel und der Umstieg auf ein System, dass die Konkurrenz schon seit Jahren auf ihren Skiern hat. Acht Saisonen war der Rekordhalter an Weltcupsiegen seiner Bindung treu, nach Sotschi bot sich der Wechsel an. Die Umstellungen haben Auswirkungen auf Flugsystem und Landung, es ist Aggressivität und Mut zur Kante gefragt, in wie weit der 24-Jährige damit umgehen wird, soll die Saison weisen. Der Grad wird jedenfalls schmäler, das macht es für die Protagonisten herausfordernder und für den Betrachter spannender.
 
Wir schreiben Saison Nummer neun und haben ein WM-Jahr vor uns, die Titel werden im schwedischen Falun ausgesprungen, zuvor gibt es jede Menge Klassiker und Spektakel. Zum Beispiel die Tournee, die aufgrund ihrer Magie und Herausforderung kein Ablaufdatum kennt, oder die Weitenjagd am neuen Kulm, ebenfalls ein wahrer Leckerbissen. Der Hunger ist nach wie vor groß, aber der Zugang ist ein anderer. Es muss nicht zwingend sein, es soll passieren. Passiert es nicht, passiert es später und wenn es passiert, wird man es merken.