Gregor Schlierenzauer
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Positive Meldungen
11. Mai 2016
Hi Leute,

zunächst und allererst herzliche Gratulation an jene 75 aktiven Läufer, die dem Team Schlierenzauer beim heurigen Wings for Life World Run mit über 1200 gelaufenen Kilometern alle Ehre gemacht haben. Von solchen Topleistungen kann ich zwar aktuell nur träumen, aber auch ich kann Positives berichten.

Ich hatte in dieser Woche meine Kontrolluntersuchung, die Ärzte sind mit meiner Entwicklung sehr zufrieden, der Weg passt. Ich spüre selber, dass was weitergeht, zwar langsam, aber immerhin. Ich habe inzwischen wieder mit dem Ergometer-Training begonnen und trete auch in der Natur in der Ebene wieder in die Pedale. Es ist ein langsamer Aufbau, denn die Muskulatur im Oberschenkel ist ordentlich geschrumpft, aber die ersten kleinen Schritte sind geschafft, das taugt mir.

Richtig cool war auch das erste Teamtreffen bei Stanglwirt, wo sich die gesamte Mannschaft und die Betreuer eingefunden haben. Wir wurden orthopädisch vermessen, hatten ein paar Medizinchecks und genügend Zeit für lässige Gesprächen. Es hat gut getan, die Teamkollegen wiederzusehen, jetzt gilt mein Focus wieder dem Therapie-Alltag, wo die Schwerpunkte aktuell an der Streckung und Beugung erfolgen. Das Ziel ist die Bewegung wieder rund und flüssig zu machen, dazu werde ich weiter Kräftigungsübungen absolvieren und den Rest meiner Zeit ruhig und nach Lust und Laune gestalten.

Ich hoffe ihr seid ebenfalls zufrieden und gut am Weg, ich lasse euch wissen, wie die Therapie weiter verläuft und stelle euch wie immer ein paar Bilder rein.
Bis bald,

euer GS

 

Hi Leute,

zunächst und allererst herzliche Gratulation an jene 75 aktiven Läufer, die dem Team Schlierenzauer beim heurigen Wings for Life World Run mit über 1200 gelaufenen Kilometern alle Ehre gemacht haben. Von solchen Topleistungen kann ich zwar aktuell nur träumen, aber auch ich kann Positives berichten.

Ich hatte in dieser Woche meine Kontrolluntersuchung, die Ärzte sind mit meiner Entwicklung sehr zufrieden, der Weg passt. Ich spüre selber, dass was weitergeht, zwar langsam, aber immerhin. Ich habe inzwischen wieder mit dem Ergometer-Training begonnen und trete auch in der Natur in der Ebene wieder in die Pedale. Es ist ein langsamer Aufbau, denn die Muskulatur im Oberschenkel ist ordentlich geschrumpft, aber die ersten kleinen Schritte sind geschafft, das taugt mir.

Richtig cool war auch das erste Teamtreffen bei Stanglwirt, wo sich die gesamte Mannschaft und die Betreuer eingefunden haben. Wir wurden orthopädisch vermessen, hatten ein paar Medizinchecks und genügend Zeit für lässige Gesprächen. Es hat gut getan, die Teamkollegen wiederzusehen, jetzt gilt mein Focus wieder dem Therapie-Alltag, wo die Schwerpunkte aktuell an der Streckung und Beugung erfolgen. Das Ziel ist die Bewegung wieder rund und flüssig zu machen, dazu werde ich weiter Kräftigungsübungen absolvieren und den Rest meiner Zeit ruhig und nach Lust und Laune gestalten.

Ich hoffe ihr seid ebenfalls zufrieden und gut am Weg, ich lasse euch wissen, wie die Therapie weiter verläuft und stelle euch wie immer ein paar Bilder rein.
Bis bald,

euer GS

 

FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
lillehammer december 2015 / NOR //
10. April 2016
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.