Gregor Schlierenzauer

KOPF HOCH

15. Juni 2016

Hi Leute,
wenn nicht viel passiert, ist es nicht einfach darüber zu berichten. Es geht voran, wenn auch in kleinen Schritten und mit viel Geduld, aber die Richtung passt, das ist das Wesentliche. Das tägliche Training im Olympiastützpunkt verläuft absolut zufriedenstellend, ich bin in besten Händen und habe mit meinem Freund Simon auch einen super Sparringpartner. Und da Bilder deutlich mehr sagen, habe ich mich ans Filmen, Schneiden und Vertonen gemacht.
 
Abgesehen der Therapie und den entsprechenden Begleitmaßnahmen besuche ich nach wie vor Kurse, aktuell absolviere ich gerade eine Instruktor-Ausbildung. Ohne Hintergrundgedanken, einfach um den Kopf zu beschäftigen und abgesehen davon kann es nie schaden auch die andere Seite und Sicht der Dinge näher kennenzulernen.
 
Und natürlich verfolge ich auch die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich mit großer Begeisterung. Die Niederlage unserer Burschen gegen Ungarn ist bitter, ebenso wie die Reaktionen im Lande. Keine Frage, die Leistung und das Ergebnis sind nicht so ausgefallen wie wir uns das vorgestellt haben. Da muss man nichts Schönreden, aber es ist typisch für unser Schwarz-Weiß Denken, dass ausgerechnet jene, die uns schon als Europameister gesehen haben die Situation jetzt schlechter machen als notwendig. Kein Sportler verliert absichtlich oder gerne, die Selbstkritik frisst einen ohnehin auf, da braucht es keine Besserwisser, sondern Zusammenhalt und Rückendeckung. Klar wird die Sache nicht leichter, aber noch lebt die Chance, da heißt es weiter fest Daumen drücken und Realist bleiben.
 
Ich mache beides und packe mich jetzt für meine Einheit auf dem Olympiastützpunkt zusammen. Wer Video geschaut hat, weiß was jetzt kommt.
 
Habt gute Tage und bis bald, Euer GS

 

Hi Leute,
wenn nicht viel passiert, ist es nicht einfach darüber zu berichten. Es geht voran, wenn auch in kleinen Schritten und mit viel Geduld, aber die Richtung passt, das ist das Wesentliche. Das tägliche Training im Olympiastützpunkt verläuft absolut zufriedenstellend, ich bin in besten Händen und habe mit meinem Freund Simon auch einen super Sparringpartner. Und da Bilder deutlich mehr sagen, habe ich mich ans Filmen, Schneiden und Vertonen gemacht.
 
Abgesehen der Therapie und den entsprechenden Begleitmaßnahmen besuche ich nach wie vor Kurse, aktuell absolviere ich gerade eine Instruktor-Ausbildung. Ohne Hintergrundgedanken, einfach um den Kopf zu beschäftigen und abgesehen davon kann es nie schaden auch die andere Seite und Sicht der Dinge näher kennenzulernen.
 
Und natürlich verfolge ich auch die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich mit großer Begeisterung. Die Niederlage unserer Burschen gegen Ungarn ist bitter, ebenso wie die Reaktionen im Lande. Keine Frage, die Leistung und das Ergebnis sind nicht so ausgefallen wie wir uns das vorgestellt haben. Da muss man nichts Schönreden, aber es ist typisch für unser Schwarz-Weiß Denken, dass ausgerechnet jene, die uns schon als Europameister gesehen haben die Situation jetzt schlechter machen als notwendig. Kein Sportler verliert absichtlich oder gerne, die Selbstkritik frisst einen ohnehin auf, da braucht es keine Besserwisser, sondern Zusammenhalt und Rückendeckung. Klar wird die Sache nicht leichter, aber noch lebt die Chance, da heißt es weiter fest Daumen drücken und Realist bleiben.
 
Ich mache beides und packe mich jetzt für meine Einheit auf dem Olympiastützpunkt zusammen. Wer Video geschaut hat, weiß was jetzt kommt.
 
Habt gute Tage und bis bald, Euer GS