Voller Tatendrang - Es könnte heute schon weitergehen

6. April 2018

(for an english version of this blog scroll down)

 

Das letzte Weltcupspringen der Saison in Planica ist bereits 2 Wochen her und ich hab mir bewusst ein bisschen Zeit und Abstand genommen um zu analysieren wie zufrieden ich mit der vergangenen Saison bin.


In erster Linie bin ich dankbar. Dankbar für viel Spaß, tolle Erfahrungen und dafür, dass ich wieder das machen darf, was ich am liebsten tue: Schispringen.
Auch ohne die Weltrekordweite von 253,5m am vorletzten Tag der Saison wäre meine Bilanz positiv ausgefallen, aber ich muss schon gestehen, dass so ein perfekter Flug zum Abschluss die Saison noch ein bisschen versüßt hat.

 

Sportlich war es ein halbes Jahr voller Auf und Abs in dem mir der Knopf nie so richtig aufgehen wollte. Ich hab mich im Oktober extrem gut gefühlt. Ich hab im Training gesehen und gespürt, dass ich vorne mitmischen kann. Dann eine Verletzung in der Ramsau – Seitenbandeinriss. Wieder Pause und das erste Monat im Weltcup versäumt.

 

Seit der Rückkehr hat mir dann einfach die Konstanz gefehlt. Oft konnte ich meine besten Sprünge nicht im Wettkampf zeigen. Eine komplett neue Erfahrung für mich an der ich reifen werde.


Ich will aber wirklich nicht jammern. Ich fühle mich gut, jedoch tut jetzt auch ein wenig Abstand sehr gut tut und natürlich mach ich jetzt im April erst mal Urlaub

Insgesamt geht’s mir sehr gut und ich bin voller Tatendrang. Ich spüre keine Enttäuschung. Der Weg ist eben ein bisschen länger geworden und ich hab viel Freude ihn zu gehen. Früher habe ich mich nach der Saison auf den Urlaub und die Entspannung gefreut. Heute freu ich mich schon wieder aufs Schispringen und darauf im Training an meine Grenzen zu gehen.

 

Das Team im Olympiazentrum Innsbruck, die Trainingsgruppe in Stams und alle meine Trainer haben großartige Arbeit geleistet und ich hatte immer Freunde und Spaß letzte Saison. Ich bin mir sicher, dass auch die nächste so werden wird.

 

In der Trainingsgruppe 1 wird sich nach dem Rücktritt von Heinz Kuttin jetzt einiges ändern. Ich denke, dass er als Cheftrainer alles gegeben hat, was er konnte. Ich hab sehr gerne mit ihm gearbeitet und hab auch keine Erklärung dafür, warum es heuer nicht und nicht klappen wollte. Ich hätte gerne für Österreich und das Team bessere Ergebnisse oder gar einen Sieg geholt.

 

Ich weiß jetzt schon, dass auch der nächste Trainer alles geben wird und freue mich auf neue Ideen und Impulse. Besonders aber, auf das gemeinsam erfolgreich sein.

 

Aktuell bin ich in wie schon so oft in der Olympiaregion-Seefeld. Morgen findet der GS Skisprungtag statt: https://www.redbull.com/at-de/gregor-schlierenzauer-skisprungtag
Ich hab mich total über die Red-Bull Edition mit meinem Portrait gefreut und wollte den Fans, die mir das ermöglicht haben, etwas zurückgeben. Deshalb werden am morgigen Samstag 10 Frauen und 10 Männer mit mir Schispringen. Ich bin der Trainer.
Eine neue Situation für mich und ich freu mich wahnsinnig drauf. Ich werde es den ganzen Tag auf Instagram https://www.instagram.com/gregorschlierenzauer und auf https://www.instagram.com/redbullaustria/ begleiten und freu mich, wenn ihr von Zeit zu Zeit reinschaut und so mit dabei seid.

 

Euer GS

_______________________________________________________

 

 

Full of energy - It could go on today

 

The last World Cup competition of the season in Planica was already 2 weeks ago and I took a bit of time and distance to analyze how satisfied I am with last season.

First and foremost I am grateful. Thankful for a lot of fun, great experiences and for being able to do what I like most: skijumping.


Even without the world record distance of 253.5m on the penultimate day of the season, my resume would have been positive, but I have to confess that such a perfect flight at the end of the season has sweetened the season a bit.

 

In Sports it was half a year full of ups and downs and i never got in perfect shape.
I felt extremely good in October. I saw and felt in training that I can get challange the best. Then an injury in Ramsau - torn ligament. Another break and I missed the first month in the World Cup.

 

Since the return I never got consistent. Many times I could not show my best jumps in competition. A completely new experience for me at which I will mature.
But I really do not want to complain. I feel good, but now a little distance is doing very well and of course I'm going on vacation now in April.

 

Overall, I'm fine and full of energy. I feel no disappointment. The way has just become a bit longer and I have a lot of fun to go on. I used to look forward to vacation and relaxation after a season. Today I am looking forward to skijumping again and to push me to my limits in training.

 

The team at the Innsbruck Olympic Center, the training group in Stams and all my coaches did a great job and I always had joy and fun last season. I'm sure the next one will be like that too.

 

Training group 1 will change after the resignation of Heinz Kuttin now a lot. I think that as a head coach, he gave everything he could. I really enjoyed working with him and also have no explanation why it did not work out this year. I would have liked to achieve better results or even win a competition for Austria and the team.

 

I already know that the next coach will give everything and I’m looking forward to new ideas and impulses. But especially to be successful together.

 

Currently I am back in the Olympic Region of-Seefeld. Tomorrow the GS Ski Jumping Day will take place: https://www.redbull.com/at-de/gregor-schlierenzauer-skisprungtag +
I was really thankful about the Red Bull Edition with my portrait on it and wanted to give something back to the fans who made it possible for me. That's why 10 women and 10 men will skijump with me tomorrow, Saturday. I am the coach. A new situation for me and I am looking forward to it. I'll be posting all day on Instagram https://www.instagram.com/gregorschlierenzauer and on https://www.instagram.com/redbullaustria/ and I'm hope you look into the coverage from time to time.

 

Yours GS
 

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Das letzte Weltcupspringen der Saison in Planica ist bereits 2 Wochen her und ich hab mir bewusst ein bisschen Zeit und Abstand genommen um zu analysieren wie zufrieden ich mit der vergangenen Saison bin.


In erster Linie bin ich dankbar. Dankbar für viel Spaß, tolle Erfahrungen und dafür, dass ich wieder das machen darf, was ich am liebsten tue: Schispringen.
Auch ohne die Weltrekordweite von 253,5m am vorletzten Tag der Saison wäre meine Bilanz positiv ausgefallen, aber ich muss schon gestehen, dass so ein perfekter Flug zum Abschluss die Saison noch ein bisschen versüßt hat.

 

Sportlich war es ein halbes Jahr voller Auf und Abs in dem mir der Knopf nie so richtig aufgehen wollte. Ich hab mich im Oktober extrem gut gefühlt. Ich hab im Training gesehen und gespürt, dass ich vorne mitmischen kann. Dann eine Verletzung in der Ramsau – Seitenbandeinriss. Wieder Pause und das erste Monat im Weltcup versäumt.

 

Seit der Rückkehr hat mir dann einfach die Konstanz gefehlt. Oft konnte ich meine besten Sprünge nicht im Wettkampf zeigen. Eine komplett neue Erfahrung für mich an der ich reifen werde.


Ich will aber wirklich nicht jammern. Ich fühle mich gut, jedoch tut jetzt auch ein wenig Abstand sehr gut tut und natürlich mach ich jetzt im April erst mal Urlaub

Insgesamt geht’s mir sehr gut und ich bin voller Tatendrang. Ich spüre keine Enttäuschung. Der Weg ist eben ein bisschen länger geworden und ich hab viel Freude ihn zu gehen. Früher habe ich mich nach der Saison auf den Urlaub und die Entspannung gefreut. Heute freu ich mich schon wieder aufs Schispringen und darauf im Training an meine Grenzen zu gehen.

 

Das Team im Olympiazentrum Innsbruck, die Trainingsgruppe in Stams und alle meine Trainer haben großartige Arbeit geleistet und ich hatte immer Freunde und Spaß letzte Saison. Ich bin mir sicher, dass auch die nächste so werden wird.

 

In der Trainingsgruppe 1 wird sich nach dem Rücktritt von Heinz Kuttin jetzt einiges ändern. Ich denke, dass er als Cheftrainer alles gegeben hat, was er konnte. Ich hab sehr gerne mit ihm gearbeitet und hab auch keine Erklärung dafür, warum es heuer nicht und nicht klappen wollte. Ich hätte gerne für Österreich und das Team bessere Ergebnisse oder gar einen Sieg geholt.

 

Ich weiß jetzt schon, dass auch der nächste Trainer alles geben wird und freue mich auf neue Ideen und Impulse. Besonders aber, auf das gemeinsam erfolgreich sein.

 

Aktuell bin ich in wie schon so oft in der Olympiaregion-Seefeld. Morgen findet der GS Skisprungtag statt: https://www.redbull.com/at-de/gregor-schlierenzauer-skisprungtag
Ich hab mich total über die Red-Bull Edition mit meinem Portrait gefreut und wollte den Fans, die mir das ermöglicht haben, etwas zurückgeben. Deshalb werden am morgigen Samstag 10 Frauen und 10 Männer mit mir Schispringen. Ich bin der Trainer.
Eine neue Situation für mich und ich freu mich wahnsinnig drauf. Ich werde es den ganzen Tag auf Instagram https://www.instagram.com/gregorschlierenzauer und auf https://www.instagram.com/redbullaustria/ begleiten und freu mich, wenn ihr von Zeit zu Zeit reinschaut und so mit dabei seid.

 

Euer GS

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Full of energy - It could go on today

 

The last World Cup competition of the season in Planica was already 2 weeks ago and I took a bit of time and distance to analyze how satisfied I am with last season.

First and foremost I am grateful. Thankful for a lot of fun, great experiences and for being able to do what I like most: skijumping.


Even without the world record distance of 253.5m on the penultimate day of the season, my resume would have been positive, but I have to confess that such a perfect flight at the end of the season has sweetened the season a bit.

 

In Sports it was half a year full of ups and downs and i never got in perfect shape.
I felt extremely good in October. I saw and felt in training that I can get challange the best. Then an injury in Ramsau - torn ligament. Another break and I missed the first month in the World Cup.

 

Since the return I never got consistent. Many times I could not show my best jumps in competition. A completely new experience for me at which I will mature.
But I really do not want to complain. I feel good, but now a little distance is doing very well and of course I'm going on vacation now in April.

 

Overall, I'm fine and full of energy. I feel no disappointment. The way has just become a bit longer and I have a lot of fun to go on. I used to look forward to vacation and relaxation after a season. Today I am looking forward to skijumping again and to push me to my limits in training.

 

The team at the Innsbruck Olympic Center, the training group in Stams and all my coaches did a great job and I always had joy and fun last season. I'm sure the next one will be like that too.

 

Training group 1 will change after the resignation of Heinz Kuttin now a lot. I think that as a head coach, he gave everything he could. I really enjoyed working with him and also have no explanation why it did not work out this year. I would have liked to achieve better results or even win a competition for Austria and the team.

 

I already know that the next coach will give everything and I’m looking forward to new ideas and impulses. But especially to be successful together.

 

Currently I am back in the Olympic Region of-Seefeld. Tomorrow the GS Ski Jumping Day will take place: https://www.redbull.com/at-de/gregor-schlierenzauer-skisprungtag +
I was really thankful about the Red Bull Edition with my portrait on it and wanted to give something back to the fans who made it possible for me. That's why 10 women and 10 men will skijump with me tomorrow, Saturday. I am the coach. A new situation for me and I am looking forward to it. I'll be posting all day on Instagram https://www.instagram.com/gregorschlierenzauer and on https://www.instagram.com/redbullaustria/ and I'm hope you look into the coverage from time to time.

 

Yours GS