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Die Höhle des Löwen

23. Jänner 2020

Zakopane, dann Sapporo, Willingen und schließlich das Wettfliegen am Kulm – die Highlights werden nicht weniger, ganz im Gegenteil. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf alles was kommt, zumal sich mein Paket weiterhin in die richtige Richtung bewegt. Nach den Bewerben in Titisee-Neustadt hatte ich ein sehr positives Gefühl, auch wenn sich die Leistungen nicht unbedingt in den Ergebnislisten niedergeschlagen haben. Es waren keine einfachen Verhältnisse, trotzdem war ich auf der technischen Seite näher dran als bei manch anderem Bewerb und bin gut ins Fliegen gekommen. Das Gefühl passt und das steht im Vordergrund.
 
Nach meiner Rückkehr aus Deutschland habe ich in den vergangenen Tagen mein gewohntes Trainingsprogramm abgespult und auch ein wenig die Ruhe ausgekostet, in Zakopane folgt jetzt genau das Gegenteil. Polen ist bekannt für seine skisprungverrückten Fans, dazu Lokalmatador Dawid Kubacki als aktueller Überflieger - es geht sozusagen in die Höhle des Löwen und wird mit Sicherheit ein lautes und geiles Wochenende!
 
Am Dienstag reisen wir dann von Polen aus gleich weiter nach Sapporo, wo ich zuletzt 2009 gesprungen bin und auch gewonnen habe. Vor Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl, ein rot-weiß-roter Dreifachsieg also - so etwas vergisst man nicht so schnell. Ich komme mit tollen Erinnerungen zurück, bin schon sehr gespannt auf das was sich verändert hat und was mich erwartet. Aber eins nach dem anderen, zunächst gilt der Fokus der Wielka Krokiew.
 
Abschließend noch ein kurzer Schwenk zu einer anderen Sportart, ich möchte unseren Handballern zu ihrer tollen Performance bei der Europameisterschaft gratulieren. Ich habe in der Schule neben Volleyball auch viel und sehr gerne Handball gespielt, es ist ein toller Sport, der mir absolut taugt. Und wenn man bedenkt, wie schwer wir uns in den Ballsportarten tun, ist dieser Erfolg nicht hoch genug einzuordnen!
 
In diesem Sinne bleibt sportlich und in Bewegung, ich halte euch weiterhin auf Trab :)
 
Liebe Grüße,
Euer Gregor
Zakopane, dann Sapporo, Willingen und schließlich das Wettfliegen am Kulm – die Highlights werden nicht weniger, ganz im Gegenteil. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf alles was kommt, zumal sich mein Paket weiterhin in die richtige Richtung bewegt. Nach den Bewerben in Titisee-Neustadt hatte ich ein sehr positives Gefühl, auch wenn sich die Leistungen nicht unbedingt in den Ergebnislisten niedergeschlagen haben. Es waren keine einfachen Verhältnisse, trotzdem war ich auf der technischen Seite näher dran als bei manch anderem Bewerb und bin gut ins Fliegen gekommen. Das Gefühl passt und das steht im Vordergrund.
 
Nach meiner Rückkehr aus Deutschland habe ich in den vergangenen Tagen mein gewohntes Trainingsprogramm abgespult und auch ein wenig die Ruhe ausgekostet, in Zakopane folgt jetzt genau das Gegenteil. Polen ist bekannt für seine skisprungverrückten Fans, dazu Lokalmatador Dawid Kubacki als aktueller Überflieger - es geht sozusagen in die Höhle des Löwen und wird mit Sicherheit ein lautes und geiles Wochenende!
 
Am Dienstag reisen wir dann von Polen aus gleich weiter nach Sapporo, wo ich zuletzt 2009 gesprungen bin und auch gewonnen habe. Vor Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl, ein rot-weiß-roter Dreifachsieg also - so etwas vergisst man nicht so schnell. Ich komme mit tollen Erinnerungen zurück, bin schon sehr gespannt auf das was sich verändert hat und was mich erwartet. Aber eins nach dem anderen, zunächst gilt der Fokus der Wielka Krokiew.
 
Abschließend noch ein kurzer Schwenk zu einer anderen Sportart, ich möchte unseren Handballern zu ihrer tollen Performance bei der Europameisterschaft gratulieren. Ich habe in der Schule neben Volleyball auch viel und sehr gerne Handball gespielt, es ist ein toller Sport, der mir absolut taugt. Und wenn man bedenkt, wie schwer wir uns in den Ballsportarten tun, ist dieser Erfolg nicht hoch genug einzuordnen!
 
In diesem Sinne bleibt sportlich und in Bewegung, ich halte euch weiterhin auf Trab :)
 
Liebe Grüße,
Euer Gregor

Vom Sprung zum Flug

16. Jänner 2020

Hi Leute,
 
Auf Predazzo folgt Titisee-Neustadt und damit die Umstellung von Normal auf Groß. Waren es am vergangenen Wochenende Sprünge um die 100 Meter, geht es nach dem Absprung auf der Hochfirstschanze 140 Meter weit hinunter. Mit anderen Worten: man kann super ins Fliegen kommen und darauf freue ich mich schon sehr!
 
Ziel ist es nicht wie zuletzt in alte Muster zu verfallen, sondern unabhängig dessen wie es sich anfühlt konsequent auf der Linie zu bleiben und die technischen Dinge ohne Wenn und Aber durchzuziehen. Die Geduld habe ich, das was es aber genauso braucht, ist Konsequenz. Das versuche ich bestmöglich zu beherzigen und gleichzeitig nicht auf die Bestätigungen und positiven Dinge zu vergessen. Wie beispielsweise die Position und Balance bei der Anfahrt, die hohe Geschwindigkeit beim Absprung oder generell die wieder gewonnene Konstanz. Ich war bei den letzten vier Weltcupspringen immer unter den Top-20, hatte in Innsbruck den erhofften Ausreißer nach oben. Das bestätigt unsere Arbeit und wird auch weiterhin meine Orientierung sein - zum einen konstant in die erweitertet Weltspitze zu springen, zum anderen in der Lage zu bleiben, Nadelstiche zu setzen.
 
Schauen wir mal was am Wochenende rauskommt, euch wünsche ich viel Spaß und Vergnügen beim Mitfiebern!
 
Bis bald!
 
Euer Gregor

 

Hi Leute,
 
Auf Predazzo folgt Titisee-Neustadt und damit die Umstellung von Normal auf Groß. Waren es am vergangenen Wochenende Sprünge um die 100 Meter, geht es nach dem Absprung auf der Hochfirstschanze 140 Meter weit hinunter. Mit anderen Worten: man kann super ins Fliegen kommen und darauf freue ich mich schon sehr!
 
Ziel ist es nicht wie zuletzt in alte Muster zu verfallen, sondern unabhängig dessen wie es sich anfühlt konsequent auf der Linie zu bleiben und die technischen Dinge ohne Wenn und Aber durchzuziehen. Die Geduld habe ich, das was es aber genauso braucht, ist Konsequenz. Das versuche ich bestmöglich zu beherzigen und gleichzeitig nicht auf die Bestätigungen und positiven Dinge zu vergessen. Wie beispielsweise die Position und Balance bei der Anfahrt, die hohe Geschwindigkeit beim Absprung oder generell die wieder gewonnene Konstanz. Ich war bei den letzten vier Weltcupspringen immer unter den Top-20, hatte in Innsbruck den erhofften Ausreißer nach oben. Das bestätigt unsere Arbeit und wird auch weiterhin meine Orientierung sein - zum einen konstant in die erweitertet Weltspitze zu springen, zum anderen in der Lage zu bleiben, Nadelstiche zu setzen.
 
Schauen wir mal was am Wochenende rauskommt, euch wünsche ich viel Spaß und Vergnügen beim Mitfiebern!
 
Bis bald!
 
Euer Gregor

 

Nach der Decke strecken

9. Jänner 2020

Hi Leute,

die Tournee ist Geschichte und schon ausreichend analysiert. Der Start auf den deutschen Schanzen ist bei mir leider völlig in die Hose gegangen, die Fortsetzung in Österreich verlief dann wesentlich erfreulicher, speziell das Bergisel-Springen hat richtig gutgetan. Das war ein Tag fürs Herz, an dem ich sehr sehr viel zurückbekommen habe und der mir gezeigt hat, dass es sich auszahlt hartnäckig und gleichzeitig geduldig zu bleiben. Die Substanz ist sicherlich da, aber die Ergebnislisten zeigen auch ganz klar, dass es noch einiges zu tun gibt.
 

Natürlich ist es schade, dass es bei der Tournee für keinen Österreicher fürs Stockerl gereicht hat, aber man muss anerkennen, dass andere diesmal einfach besser waren. Gratulation an dieser Stelle an David, er hat einen super Job gemacht und eine wirklich sehr spannende Tournee absolut verdient für sich entschieden.

Jetzt werden die Karten neu gemischt, wir machen uns heute auf den Weg nach Val di Fiemme, wo am kommenden Wochenende das nächste Weltcupspringen auf dem Programm steht. Erstmals in dieser Saison geht es auf einer Kleinschanze zur Sache, was das Ganze noch spannender macht. An meinem Zugang hat sich nichts geändert. Es geht nach wie vor darum gut reinzufinden, sich übers Training in Richtung Wettkampf zu steigern und dort technisch konstant gute Sprünge abzuliefern. Mittelfristiges Ziel bleibt sukzessive auf Top-10-Niveau zu kommen. Die Sensibilität unserer Sportart hat die Dichte unglaublich breit gemacht, umso mehr gilt es sich nach der Decke zu strecken. Genau das habe ich vor!
 

Vielen Dank für die vielen Geburtstagsglückwünsche, ich habe nach dem Bewerb in Bischofshofen mit der kompletten Mannschaft sehr fein gefeiert und mich ebenso darüber gefreut, dass so viele von euch an mich gedacht haben. Am Dienstag habe ich mir dann frei genommen und es mir einfach gut gehen lassen. Ein Tag ohne Training oder Wettkampf haben nach der kräfteraubenden Tournee richtig gut getan.

Wir lesen uns nach Val di Fiemme wieder, bis dann!
Euer Gregor

 

Hi Leute,

die Tournee ist Geschichte und schon ausreichend analysiert. Der Start auf den deutschen Schanzen ist bei mir leider völlig in die Hose gegangen, die Fortsetzung in Österreich verlief dann wesentlich erfreulicher, speziell das Bergisel-Springen hat richtig gutgetan. Das war ein Tag fürs Herz, an dem ich sehr sehr viel zurückbekommen habe und der mir gezeigt hat, dass es sich auszahlt hartnäckig und gleichzeitig geduldig zu bleiben. Die Substanz ist sicherlich da, aber die Ergebnislisten zeigen auch ganz klar, dass es noch einiges zu tun gibt.
 

Natürlich ist es schade, dass es bei der Tournee für keinen Österreicher fürs Stockerl gereicht hat, aber man muss anerkennen, dass andere diesmal einfach besser waren. Gratulation an dieser Stelle an David, er hat einen super Job gemacht und eine wirklich sehr spannende Tournee absolut verdient für sich entschieden.

Jetzt werden die Karten neu gemischt, wir machen uns heute auf den Weg nach Val di Fiemme, wo am kommenden Wochenende das nächste Weltcupspringen auf dem Programm steht. Erstmals in dieser Saison geht es auf einer Kleinschanze zur Sache, was das Ganze noch spannender macht. An meinem Zugang hat sich nichts geändert. Es geht nach wie vor darum gut reinzufinden, sich übers Training in Richtung Wettkampf zu steigern und dort technisch konstant gute Sprünge abzuliefern. Mittelfristiges Ziel bleibt sukzessive auf Top-10-Niveau zu kommen. Die Sensibilität unserer Sportart hat die Dichte unglaublich breit gemacht, umso mehr gilt es sich nach der Decke zu strecken. Genau das habe ich vor!
 

Vielen Dank für die vielen Geburtstagsglückwünsche, ich habe nach dem Bewerb in Bischofshofen mit der kompletten Mannschaft sehr fein gefeiert und mich ebenso darüber gefreut, dass so viele von euch an mich gedacht haben. Am Dienstag habe ich mir dann frei genommen und es mir einfach gut gehen lassen. Ein Tag ohne Training oder Wettkampf haben nach der kräfteraubenden Tournee richtig gut getan.

Wir lesen uns nach Val di Fiemme wieder, bis dann!
Euer Gregor

 

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