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Vlog GS 4 // 22.-23.11.2017 // Innsbruck, Austria

24. November 2017

Die ersten Sprünge nach der Knieverletzung
Die ersten Sprünge nach der Knieverletzung

Vlog GS 3 // 13.-20.11.2017 // Innsbruck, Austria

21. November 2017

Eine Woche Training, Reha und Vorbereitung in Innsbruck
Eine Woche Training, Reha und Vorbereitung in Innsbruck

Vlog GS 2 // 13.11.2017 // Innsbruck & Salzburg, Austria

17. November 2017

Training in Innsbruck
#quattroroadtrip nach Salzburg
Besuch der Powerstation auf der Gast #givesyouwings
Auftritt bei Sport&Talk im Hangar7 #weitergehen
Training in Innsbruck
#quattroroadtrip nach Salzburg
Besuch der Powerstation auf der Gast #givesyouwings
Auftritt bei Sport&Talk im Hangar7 #weitergehen

ES GEHT WEITER

12. November 2017

Es ist erst 12 Tage her, da hab ich mir eine Knieverletzung zugezogen. Einen Seitenband Einriss.

Ich muss wirklich sagen: Mir geht es sehr gut! Ich möchte mich in erster Linie bei allen Physiotherapeuten und Betreuern bedanken, die von erster Stunde der Diagnose an, mit mir gearbeitet haben, damit das Knie wieder richtig gut wird.
Wann es genau wieder zu 100% belastbar ist, steht natürlich in den Sternen, aber ich fühle mich sehr gut, ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

Es ist natürlich jetzt ein bisschen eine andere Vorbereitung, der Saisonstart findet leider ohne mich statt, obwohl ich wirklich sehr gerne nach Polen gekommen und von Anfang an bei dieser Olympiasaison dabei gewesen wäre. Aber man muss das so annehmen wie es ist. Ich werde Ende November, geplant am 25. wieder in Österreich Schispringen und mich Schritt für Schritt zurücktasten zur Weltspitze. Wann ich dann tatsächlich wieder in den Weltcup einsteige, steht noch in den Sternen, es geht die Gesundheit des Knies vor, aber ich bin wirklich sehr guter Dinge und freu mich wenn ich wieder auf der Schanze stehen darf.
Bis dorthin steht natürlich Training, Reha und Physiotherapie auf dem Programm.
Also das „Gewohnte“, was ich die letzten Monate sooft gehabt hab. Es ist aber trotzdem für mich etwas Besonderes und es macht riesen Spaß.

Im ersten Moment, wenn man im Schnee liegt, wenn das Knie schmerzt, wenn das Knie sticht, dann denkt man sich: Warum jetzt schon wieder? Aber ab dem Moment in dem man die Diagnose bekommt und weiß was los ist, ein bisschen die Sicherheit bekommt, dass Gott sei Dank nicht soviel passiert ist, dann hat man eh schon wieder einen anderen Plan im Kopf.
Es ist als Athlet natürlich nie ideal eine Verletzung zu haben, egal wann es passiert, aber ich bin in erster Linie dankbar und froh, dass die Gesundheit nach wie vor da ist, dass es nicht so schlimm ist.
Das einzige was sich verändert hat, ist der Zeitpunkt, wann ich wieder einsteigen darf und ich werde die Zeit jetzt nutzen.

 

 

Wie ihr die Zeit nutzen könnt: 
Nicht verpassen: ‚Weitergehen‘ - meine bewegende Dokumentation über meinen Weg aus der Sinnkrise läuft am 13.11., 20.15 Uhr auf Servus TV; am 18.11., 18.00 Uhr bei ORF1 und on demand auf www.redbull.tv/weitergehen.

 

Es ist erst 12 Tage her, da hab ich mir eine Knieverletzung zugezogen. Einen Seitenband Einriss.

Ich muss wirklich sagen: Mir geht es sehr gut! Ich möchte mich in erster Linie bei allen Physiotherapeuten und Betreuern bedanken, die von erster Stunde der Diagnose an, mit mir gearbeitet haben, damit das Knie wieder richtig gut wird.
Wann es genau wieder zu 100% belastbar ist, steht natürlich in den Sternen, aber ich fühle mich sehr gut, ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

Es ist natürlich jetzt ein bisschen eine andere Vorbereitung, der Saisonstart findet leider ohne mich statt, obwohl ich wirklich sehr gerne nach Polen gekommen und von Anfang an bei dieser Olympiasaison dabei gewesen wäre. Aber man muss das so annehmen wie es ist. Ich werde Ende November, geplant am 25. wieder in Österreich Schispringen und mich Schritt für Schritt zurücktasten zur Weltspitze. Wann ich dann tatsächlich wieder in den Weltcup einsteige, steht noch in den Sternen, es geht die Gesundheit des Knies vor, aber ich bin wirklich sehr guter Dinge und freu mich wenn ich wieder auf der Schanze stehen darf.
Bis dorthin steht natürlich Training, Reha und Physiotherapie auf dem Programm.
Also das „Gewohnte“, was ich die letzten Monate sooft gehabt hab. Es ist aber trotzdem für mich etwas Besonderes und es macht riesen Spaß.

Im ersten Moment, wenn man im Schnee liegt, wenn das Knie schmerzt, wenn das Knie sticht, dann denkt man sich: Warum jetzt schon wieder? Aber ab dem Moment in dem man die Diagnose bekommt und weiß was los ist, ein bisschen die Sicherheit bekommt, dass Gott sei Dank nicht soviel passiert ist, dann hat man eh schon wieder einen anderen Plan im Kopf.
Es ist als Athlet natürlich nie ideal eine Verletzung zu haben, egal wann es passiert, aber ich bin in erster Linie dankbar und froh, dass die Gesundheit nach wie vor da ist, dass es nicht so schlimm ist.
Das einzige was sich verändert hat, ist der Zeitpunkt, wann ich wieder einsteigen darf und ich werde die Zeit jetzt nutzen.

 

 

Wie ihr die Zeit nutzen könnt: 
Nicht verpassen: ‚Weitergehen‘ - meine bewegende Dokumentation über meinen Weg aus der Sinnkrise läuft am 13.11., 20.15 Uhr auf Servus TV; am 18.11., 18.00 Uhr bei ORF1 und on demand auf www.redbull.tv/weitergehen.

 

Wieder das Knie :(

1. November 2017

Was passiert ist:
Am Montag den 30.Oktober bin ich beim ÖSV Trainingskurs in der Ramsau auf der Gleitspur beim Ausfahren gestürzt.


Es ist ziemlich blöd gelaufen:

Ich hab mich verschnitten, mir hat es den Schi im Schnee verkantet und dabei hat es mir das rechte Knie verdreht. Ich hab sehr schnell gespürt, dass etwas nicht stimmt und mir ist auch gleich leicht schlecht geworden.
Daraufhin bin ich sofort nach Innsbruck zu einem Spezialisten gefahren, um das anschauen und ein MRI machen zu lassen. Dr. Wulf Glötzer hat mir dann die Diagnose gestellt, dass das Seitenband eingerissen ist, ich einen Bluterguss im Knochen habe und das Kreuzband überdehnt ist.

 

Das ist natürlich kein guter Moment, weil ich dadurch den Weltcup Auftakt in Wisla heuer versäumen werde.
Es gibt aber viel bitterere Dinge im Leben. In erster Linie bin ich froh dass nicht mehr passiert ist. Solche Missgeschicke passieren im Spitzensport und es ist mir leicht gefallen, das zu akzeptieren. Es hat sich nichts geändert außer der Zeitpunkt an dem ich wieder im Weltcup starten werde.


Ich war im ersten Moment war ich natürlich sehr enttäuscht. Wieder im Auslauf zu liegen und Schmerzen zu spüren war ein schreckliches Gefühlt.

Mir geht es jetzt aber wieder sehr gut. Ich sehe es positiv: Ich hab jetzt mehr Zeit in der Vorbereitung auf Schnee. Rückschläge gehören dazu und ich kann es eh nicht ändern.

Wir werden das Knie jetzt ohne Operation behandeln. In erster Linie also ruhig stellen mit einer Schiene, damit das Seitenband verheilen kann.

Ich werde weiterhin auf mein Gefühl vertrauen und erst dann wieder starten wenn das Knie ausgeheilt ist und ich mich bereit fühle.


Dass mein Körper, Gott sei Dank, sehr schnell heilt, stimmt mich natürlich auch positiv.
Ich werde, gemeinsam mit meinem Team, Tag für Tag schauen wie das Knie funktioniert und was der Kopf sagt. Eben Schritt für Schritt weitergehen.
Ich vermisse das Schispringen und das Gefühl in der Luft. Das ist die beste Motivation die es geben kann.

 

Was passiert ist:
Am Montag den 30.Oktober bin ich beim ÖSV Trainingskurs in der Ramsau auf der Gleitspur beim Ausfahren gestürzt.


Es ist ziemlich blöd gelaufen:

Ich hab mich verschnitten, mir hat es den Schi im Schnee verkantet und dabei hat es mir das rechte Knie verdreht. Ich hab sehr schnell gespürt, dass etwas nicht stimmt und mir ist auch gleich leicht schlecht geworden.
Daraufhin bin ich sofort nach Innsbruck zu einem Spezialisten gefahren, um das anschauen und ein MRI machen zu lassen. Dr. Wulf Glötzer hat mir dann die Diagnose gestellt, dass das Seitenband eingerissen ist, ich einen Bluterguss im Knochen habe und das Kreuzband überdehnt ist.

 

Das ist natürlich kein guter Moment, weil ich dadurch den Weltcup Auftakt in Wisla heuer versäumen werde.
Es gibt aber viel bitterere Dinge im Leben. In erster Linie bin ich froh dass nicht mehr passiert ist. Solche Missgeschicke passieren im Spitzensport und es ist mir leicht gefallen, das zu akzeptieren. Es hat sich nichts geändert außer der Zeitpunkt an dem ich wieder im Weltcup starten werde.


Ich war im ersten Moment war ich natürlich sehr enttäuscht. Wieder im Auslauf zu liegen und Schmerzen zu spüren war ein schreckliches Gefühlt.

Mir geht es jetzt aber wieder sehr gut. Ich sehe es positiv: Ich hab jetzt mehr Zeit in der Vorbereitung auf Schnee. Rückschläge gehören dazu und ich kann es eh nicht ändern.

Wir werden das Knie jetzt ohne Operation behandeln. In erster Linie also ruhig stellen mit einer Schiene, damit das Seitenband verheilen kann.

Ich werde weiterhin auf mein Gefühl vertrauen und erst dann wieder starten wenn das Knie ausgeheilt ist und ich mich bereit fühle.


Dass mein Körper, Gott sei Dank, sehr schnell heilt, stimmt mich natürlich auch positiv.
Ich werde, gemeinsam mit meinem Team, Tag für Tag schauen wie das Knie funktioniert und was der Kopf sagt. Eben Schritt für Schritt weitergehen.
Ich vermisse das Schispringen und das Gefühl in der Luft. Das ist die beste Motivation die es geben kann.

 

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