Gregor Schlierenzauer

WEITERGEHEN

25. Oktober 2017

Gestern Abend hatte meine Dokumentation "Weitergehen" in Wien Premiere.
Ich möchte an dieser Stelle zuerst Danke sagen. Allen die gestern dabei waren und dafür gesorgt haben, dass es für mich ein bewegender und wunderbarer Abend unter Freunden war.
Es ist kein Sportfilm - sondern ein Menschenfilm und ich hoffe er inspiriert euch.

 

Ihr werdet die Doku schon bald sehen können:
Die Österreicher am 13.11. um 20:15 auf ServusTV oder am 18.11. um 18:00 auf ORF1 und dann ab 19.11. on demand auf Red Bull TV.

Die Termine für die Ausstrahlung in allen anderen Ländern stehen noch nicht fest. Ich werde sie aber natürlich bekanntgeben.


Was euch in "Weitergehen" erwartet:

Im Jänner 2016 hab ich mir eine Auszeit vom Sport genommen. Ich war in einer Sinnkrise.
Wie für euch sich auch manchmal, war es schwer die Kraft zu haben, jeden Tag zu funktionieren. Wie können wir dem gewachsen sein? Auch ich hab mir die Fragen gestellt: Wer bin ich? Wo führt das Leben hin? Warum tu ich das alles? Was ist der Sinn?

Viele Menschen stehen heute an, wissen nicht weiter. Ob beruflich oder privat. Ich möchte euch mit dieser Doku meinen Weg aus der Krise zeigen. Sie zeigt, dass es wert ist und gibt Mut, selbst aufzustehen und weiterzugehen.
Der 52-minütige Dokumentarfilm „WEITERGEHEN“ (Österreich 2017, Regie: Gerald Salmina, Produktion: Planet Watch) erzählt meine Geschichte und begleitet mich durch ein Jahr voller Selbstzweifel und Rückschläge, aber auch voller Selbsterkenntnis und neuer Motivation. Auf berührende Weise gibt der Film tiefe Einblicke in meine Seele.

Bilder aus Kindertagen und von früheren Siegen erzählen von vergangenen Erfolgen. Interviews mit meinen Eltern sowie Weggefährten, Trainern und Ärzten vertiefen die Charakterisierung. Über allem steht die Frage:
Wie kann ich mich aus meinem mentalen Loch herauskämpfen? Wie kann ich weitergehen?
Ich hab beschlossen, Abstand vom Sport zu gewinnen und mehr für mich selbst zu tun: Ich hab das Leben genossen!
Ich hab erkannt, dass es neben dem Schisprungsport auch eine andere Welt gibt, dass man nicht immer nur funktionieren kann, dass man auch Zeit für sich braucht.
Jahrelang hab ich dem Sport alles untergeordnet. Der frühe Erfolg wurde für mich zur Belastung. Ich konnte nichtmehr schlafen, war ständig müde und gereizt. Im Hamsterrad gefangen.
Wenn man im Sport erfolgreich ist, sind sehr viele da. Wenn es schwierig wird im Leben, ist nur eine Handvoll da.

Ich hab beschlossen das Hamsterrad des Skisprung-Weltcups zu verlassen und hatte Zeit
Dinge zu verwirklichen, die ich schon immer einmal tun wollte. Doch beim Heliskiing mit meinem Vater in Kanada im März 2016 der nächste Rückschlag: Kreuzbandriss.
Ich war demotiviert. Stand wie vor einer schwarzen Wand.
Mein Konditionstrainer Christoph Ebenbichler brachte mich soweit, zumindest körperlich konsequent an der Heilung des Knies zu arbeiten. Doch die mentalen Fortschritte verlaufen zäh. Harald Haim, Sportlicher Leiter des Skigymnasiums Stams, hat mich darin bestärk, zurück zu den Wurzeln zu gehen und mit dem Skisprung-Nachwuchs zu trainieren, um wieder Spaß am Sport zu finden.

Meine Familie und Spezialisten wie Gerhard Rieger (mein systemischer Ratgeber oder Persönlichkeitscoach) haben mir geholfen, mein ‚Ich’ zu erkennen und zu mir selbst zu finden. ÖSV-Skisprungtrainer Christoph Strickner, mein guter Freund Simon Wallner sowie Sportlegenden wie Toni Innauer, Niki Lauda und Hubert Neuper haben dazu beigetragen, dass Freude und Energie zurückkehren.

Im Jänner 2017 war ich zurück im Weltcup.

 

Weitergehen ist meine Geschichte einzusehen, dass Erfolg nicht alles ist.
„Als erfolgreichen Sportler kennt man Dich, jetzt lernt man Dich auch als Mensch kennen“ hat mir mein Manager Hubert Neuper gesagt.

 

Mein Weg zurück soll euch inspirieren auch weiterzugehen.

Meine Erkenntnis: „Das ist mein größter Sieg – weitergegangen zu sein, mit allen schmerzhaften und lehrreichen Erfahrungen. Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt! Es war und ist es wert, diesen Weg gegangen zu sein und weiterzugehen.“

 

Gestern Abend hatte meine Dokumentation "Weitergehen" in Wien Premiere.
Ich möchte an dieser Stelle zuerst Danke sagen. Allen die gestern dabei waren und dafür gesorgt haben, dass es für mich ein bewegender und wunderbarer Abend unter Freunden war.
Es ist kein Sportfilm - sondern ein Menschenfilm und ich hoffe er inspiriert euch.

 

Ihr werdet die Doku schon bald sehen können:
Die Österreicher am 13.11. um 20:15 auf ServusTV oder am 18.11. um 18:00 auf ORF1 und dann ab 19.11. on demand auf Red Bull TV.

Die Termine für die Ausstrahlung in allen anderen Ländern stehen noch nicht fest. Ich werde sie aber natürlich bekanntgeben.


Was euch in "Weitergehen" erwartet:

Im Jänner 2016 hab ich mir eine Auszeit vom Sport genommen. Ich war in einer Sinnkrise.
Wie für euch sich auch manchmal, war es schwer die Kraft zu haben, jeden Tag zu funktionieren. Wie können wir dem gewachsen sein? Auch ich hab mir die Fragen gestellt: Wer bin ich? Wo führt das Leben hin? Warum tu ich das alles? Was ist der Sinn?

Viele Menschen stehen heute an, wissen nicht weiter. Ob beruflich oder privat. Ich möchte euch mit dieser Doku meinen Weg aus der Krise zeigen. Sie zeigt, dass es wert ist und gibt Mut, selbst aufzustehen und weiterzugehen.
Der 52-minütige Dokumentarfilm „WEITERGEHEN“ (Österreich 2017, Regie: Gerald Salmina, Produktion: Planet Watch) erzählt meine Geschichte und begleitet mich durch ein Jahr voller Selbstzweifel und Rückschläge, aber auch voller Selbsterkenntnis und neuer Motivation. Auf berührende Weise gibt der Film tiefe Einblicke in meine Seele.

Bilder aus Kindertagen und von früheren Siegen erzählen von vergangenen Erfolgen. Interviews mit meinen Eltern sowie Weggefährten, Trainern und Ärzten vertiefen die Charakterisierung. Über allem steht die Frage:
Wie kann ich mich aus meinem mentalen Loch herauskämpfen? Wie kann ich weitergehen?
Ich hab beschlossen, Abstand vom Sport zu gewinnen und mehr für mich selbst zu tun: Ich hab das Leben genossen!
Ich hab erkannt, dass es neben dem Schisprungsport auch eine andere Welt gibt, dass man nicht immer nur funktionieren kann, dass man auch Zeit für sich braucht.
Jahrelang hab ich dem Sport alles untergeordnet. Der frühe Erfolg wurde für mich zur Belastung. Ich konnte nichtmehr schlafen, war ständig müde und gereizt. Im Hamsterrad gefangen.
Wenn man im Sport erfolgreich ist, sind sehr viele da. Wenn es schwierig wird im Leben, ist nur eine Handvoll da.

Ich hab beschlossen das Hamsterrad des Skisprung-Weltcups zu verlassen und hatte Zeit
Dinge zu verwirklichen, die ich schon immer einmal tun wollte. Doch beim Heliskiing mit meinem Vater in Kanada im März 2016 der nächste Rückschlag: Kreuzbandriss.
Ich war demotiviert. Stand wie vor einer schwarzen Wand.
Mein Konditionstrainer Christoph Ebenbichler brachte mich soweit, zumindest körperlich konsequent an der Heilung des Knies zu arbeiten. Doch die mentalen Fortschritte verlaufen zäh. Harald Haim, Sportlicher Leiter des Skigymnasiums Stams, hat mich darin bestärk, zurück zu den Wurzeln zu gehen und mit dem Skisprung-Nachwuchs zu trainieren, um wieder Spaß am Sport zu finden.

Meine Familie und Spezialisten wie Gerhard Rieger (mein systemischer Ratgeber oder Persönlichkeitscoach) haben mir geholfen, mein ‚Ich’ zu erkennen und zu mir selbst zu finden. ÖSV-Skisprungtrainer Christoph Strickner, mein guter Freund Simon Wallner sowie Sportlegenden wie Toni Innauer, Niki Lauda und Hubert Neuper haben dazu beigetragen, dass Freude und Energie zurückkehren.

Im Jänner 2017 war ich zurück im Weltcup.

 

Weitergehen ist meine Geschichte einzusehen, dass Erfolg nicht alles ist.
„Als erfolgreichen Sportler kennt man Dich, jetzt lernt man Dich auch als Mensch kennen“ hat mir mein Manager Hubert Neuper gesagt.

 

Mein Weg zurück soll euch inspirieren auch weiterzugehen.

Meine Erkenntnis: „Das ist mein größter Sieg – weitergegangen zu sein, mit allen schmerzhaften und lehrreichen Erfahrungen. Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt! Es war und ist es wert, diesen Weg gegangen zu sein und weiterzugehen.“