Gregor Schlierenzauer

Lillehammer Part 1

30. November 2015

Hi Leute,

zurück aus Lillehammer blicke ich auf drei produktive und definitiv wohltuende Tage auf und abseits der Schanze zurück.
Ich habe gemeinsam mit ÖSV-Co-Trainer Harry Rodlauer super arbeiten können und das getan, was am meisten Sinn macht, nämlich Skispringen und genießen. Unterm Strich habe ich einundzwanzig Sprünge runtergeklopft und genügend Zeit für sehr gute Gespräche gehabt, hinzu kommt der Wohlfühlfaktor und meine Verbundenheit mit Lillehammer, die mich sehr positiv und vorfreudig nach vorne blicken lassen. Zumal es am Donnerstag wieder retour geht. Am kommenden Wochenende geht es auf der Lysgårds-Schanze um die nächsten Weltcup-Punkte, ich erwarte mir keine Wunderdinge, erhoffe mir aber eine Bestätigung meines Weges.

Ich werde von Heinz Kuttin und dem Trainerstab super betreut und möchte ihnen meine Dankbarkeit für die Zusammenarbeit am liebsten in Metern zurückzahlen, das gilt natürlich auch für euch und eure Unterstützung, aber ich weiß auch, dass es mit der Brechstange nicht geht. Damit versuche ich möglichst relaxed und mit einem breiten Grinsen an die Sache heranzugehen, mal sehen was dabei herauskommt.
Apropos sehen, ein paar meiner Eindrücke abseits der Schanze habe ich euch gleich dazugestellt. Auf geht´s und bis bald, Euer GS

 

Hi Leute,

zurück aus Lillehammer blicke ich auf drei produktive und definitiv wohltuende Tage auf und abseits der Schanze zurück.
Ich habe gemeinsam mit ÖSV-Co-Trainer Harry Rodlauer super arbeiten können und das getan, was am meisten Sinn macht, nämlich Skispringen und genießen. Unterm Strich habe ich einundzwanzig Sprünge runtergeklopft und genügend Zeit für sehr gute Gespräche gehabt, hinzu kommt der Wohlfühlfaktor und meine Verbundenheit mit Lillehammer, die mich sehr positiv und vorfreudig nach vorne blicken lassen. Zumal es am Donnerstag wieder retour geht. Am kommenden Wochenende geht es auf der Lysgårds-Schanze um die nächsten Weltcup-Punkte, ich erwarte mir keine Wunderdinge, erhoffe mir aber eine Bestätigung meines Weges.

Ich werde von Heinz Kuttin und dem Trainerstab super betreut und möchte ihnen meine Dankbarkeit für die Zusammenarbeit am liebsten in Metern zurückzahlen, das gilt natürlich auch für euch und eure Unterstützung, aber ich weiß auch, dass es mit der Brechstange nicht geht. Damit versuche ich möglichst relaxed und mit einem breiten Grinsen an die Sache heranzugehen, mal sehen was dabei herauskommt.
Apropos sehen, ein paar meiner Eindrücke abseits der Schanze habe ich euch gleich dazugestellt. Auf geht´s und bis bald, Euer GS

 

Planänderung

24. November 2015

Hi Leute,

wieder daheim, haben wir den gestrigen Tag zu einer intensiven Aussprache und Analyse der Klingenthal-Konkurrenz genützt. Ich habe zwar schon vor dem Weltcup-Auftakt gespürt, dass ich wohl kleinere Brötchen backen werde, aber trotzdem und gerade deshalb kann ich mit meiner gezeigten Leistung und dem Ist-Zustand nicht zufrieden sein. Mal verliere ich in der Luft zu viel Geschwindigkeit, dann hapert es beim Timing am Schanzentisch oder das Gefühl in der Anfahrt passt nicht. Es fehlt zwar nicht viel, aber im Moment schaffe ich es einfach nicht den Schalter umzulegen.

Aus diesem Grund habe nach Rücksprache mit den Trainern beschlossen, die Konkurrenz in Kuusamo am Freitag und Samstag auszulassen und stattdessen in Lillehammer unter der Anleitung von Harry Rodlauer zu trainieren. Ich möchte in aller Ruhe an meinem Paket arbeiten, Schneesprünge sind dafür wohl die beste Medizin und die Lysgårds-Schanze bietet diesbezüglich optimale Voraussetzungen.

Unterm Strich bleibt ein weinendes, aber hoffentlich auch lachendes Auge. Natürlich wäre ich gerne auch in Kuusamo auf Punktejagd gegangen. Ein gezieltes, winterliches Sprungtraining ist aktuell die vernünftigere Alternative. Hinzu kommt das mentale Plus, ich fühle mich in Lillehammer sehr wohl, habe ausgezeichnete Erinnerungen an die Schanze und bin davon überzeugt, dass mir das bei der Suche nach den gewissen Kleinigkeiten und der notwendigen Lockerheit weiterhelfen wird.

Wir sind ab Donnerstag in Lillehammer und kehren am Sonntag wieder heim, anschließend melde ich mich wieder bei euch. Bis dann euer GS

 

 

 

Hi Leute,

wieder daheim, haben wir den gestrigen Tag zu einer intensiven Aussprache und Analyse der Klingenthal-Konkurrenz genützt. Ich habe zwar schon vor dem Weltcup-Auftakt gespürt, dass ich wohl kleinere Brötchen backen werde, aber trotzdem und gerade deshalb kann ich mit meiner gezeigten Leistung und dem Ist-Zustand nicht zufrieden sein. Mal verliere ich in der Luft zu viel Geschwindigkeit, dann hapert es beim Timing am Schanzentisch oder das Gefühl in der Anfahrt passt nicht. Es fehlt zwar nicht viel, aber im Moment schaffe ich es einfach nicht den Schalter umzulegen.

Aus diesem Grund habe nach Rücksprache mit den Trainern beschlossen, die Konkurrenz in Kuusamo am Freitag und Samstag auszulassen und stattdessen in Lillehammer unter der Anleitung von Harry Rodlauer zu trainieren. Ich möchte in aller Ruhe an meinem Paket arbeiten, Schneesprünge sind dafür wohl die beste Medizin und die Lysgårds-Schanze bietet diesbezüglich optimale Voraussetzungen.

Unterm Strich bleibt ein weinendes, aber hoffentlich auch lachendes Auge. Natürlich wäre ich gerne auch in Kuusamo auf Punktejagd gegangen. Ein gezieltes, winterliches Sprungtraining ist aktuell die vernünftigere Alternative. Hinzu kommt das mentale Plus, ich fühle mich in Lillehammer sehr wohl, habe ausgezeichnete Erinnerungen an die Schanze und bin davon überzeugt, dass mir das bei der Suche nach den gewissen Kleinigkeiten und der notwendigen Lockerheit weiterhelfen wird.

Wir sind ab Donnerstag in Lillehammer und kehren am Sonntag wieder heim, anschließend melde ich mich wieder bei euch. Bis dann euer GS

 

 

 

Aller Anfang ist schwer

22. November 2015

Daniel-Andre Tande steht zum ersten Mal in seiner Karriere am Stockerl, der Norweger entscheidet die Einzel-Konkurrenz in Klingenthal für sich. Gregor Schlierenzauer landet auf Platz 17.

Pünktlich zum ersten Einzelspringen der heurigen Saison meldet sich Frau Holle zu Wort, leichter Schneefall sorgt für winterliche Gefühle, der launische Wind für zusätzliche Spannungsmomente. Unbeeindruckt von allem zeigt sich Daniel-Andre Tande, der norwegische Champion, im gestrigen Mannschaftsspringen nicht nominiert, verweist Peter Prevc und Severin Freund auf die Plätze. Gregor Schlierenzauer gelingt mit 130m ein solider erster Versuch, beim zweiten bleibt die Weite auf der Strecke (119,5). Damit rutscht der Stubaier von Rang acht auf Platz 17 zurück, bester Österreicher wird Stefan Kraft (6.).

Der Weltcup-Tross übersiedelt nun in den hohen Norden, wo zunächst im finnischen Kuusamo (27./28.11) und eine Woche darauf in Lillehammer (5.-6.12) um die nächsten Weltcup-Punkte gesprungen wird.
 
Gregor, wie fällt die Bilanz nach dem ersten Bewerb aus?
Wir haben eine lange und intensive Vorbereitung hinter uns, von daher ist es super, dass es endlich losgegangen ist. In dem Zusammenhang muss man den Veranstaltern ein großes Kompliment aussprechen, sie haben einen sensationellen Job gemacht, denn am Freitag hätten wohl die wenigsten geglaubt, dass wir hier zwei Bewerbe haben werden. Ich hatte bei meinen heutigen Sprüngen mit Turbulenzen in der Luft zu kämpfen, aber mir war schon klar, dass ich aktuell noch kleinere Brötchen backe, das Gefühl ist noch nicht so am Punkt.
 
Überrascht von den Ergebnissen?
Nicht wirklich. Es hat zwar auch heute einige prominente Windopfer gegeben, allen voran Rune Velta, der bei starkem Rückenwind auf verlorenen Posten stand, aber dass die Norweger im Kollektiv sehr gut drauf sind, hat man schon gewusst. Gleiches gilt für die Slowenen und Deutschen, aber ich denke auch wir Österreicher haben genügend Potential in unseren Reihen, beim einen oder anderen braucht es aber noch seine Zeit. Der erste Weltcupsieg ist einer, den man nie vergisst, von daher gratuliere ich Daniel-Andre Tande sehr herzlich.
 
Wie viel Geduld wird es bei dir noch brauchen?
Das kann ich nicht sagen und ich werde mir in der Richtung nicht mehr Druck auflegen als notwendig. Ein 17. Platz ist nicht befriedigend, keine Frage, aber ich kann mir nichts vorwerfen und ich kann es auch nicht erzwingen. Wir arbeiten sehr gut, der gestrige Teambewerb hat gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind und auch heute waren gute Ansätze dabei.
 
Wie geht es jetzt weiter?
Wir sind gerade am Weg nach Innsbruck zurück, werden etwa um Mitternacht ankommen, morgen werden wir dann den Auftakt analysieren, dann schauen wir weiter. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder bei euch, danke fürs Mitfiebern und einen feinen Start in die neue Woche. 

 

Daniel-Andre Tande steht zum ersten Mal in seiner Karriere am Stockerl, der Norweger entscheidet die Einzel-Konkurrenz in Klingenthal für sich. Gregor Schlierenzauer landet auf Platz 17.

Pünktlich zum ersten Einzelspringen der heurigen Saison meldet sich Frau Holle zu Wort, leichter Schneefall sorgt für winterliche Gefühle, der launische Wind für zusätzliche Spannungsmomente. Unbeeindruckt von allem zeigt sich Daniel-Andre Tande, der norwegische Champion, im gestrigen Mannschaftsspringen nicht nominiert, verweist Peter Prevc und Severin Freund auf die Plätze. Gregor Schlierenzauer gelingt mit 130m ein solider erster Versuch, beim zweiten bleibt die Weite auf der Strecke (119,5). Damit rutscht der Stubaier von Rang acht auf Platz 17 zurück, bester Österreicher wird Stefan Kraft (6.).

Der Weltcup-Tross übersiedelt nun in den hohen Norden, wo zunächst im finnischen Kuusamo (27./28.11) und eine Woche darauf in Lillehammer (5.-6.12) um die nächsten Weltcup-Punkte gesprungen wird.
 
Gregor, wie fällt die Bilanz nach dem ersten Bewerb aus?
Wir haben eine lange und intensive Vorbereitung hinter uns, von daher ist es super, dass es endlich losgegangen ist. In dem Zusammenhang muss man den Veranstaltern ein großes Kompliment aussprechen, sie haben einen sensationellen Job gemacht, denn am Freitag hätten wohl die wenigsten geglaubt, dass wir hier zwei Bewerbe haben werden. Ich hatte bei meinen heutigen Sprüngen mit Turbulenzen in der Luft zu kämpfen, aber mir war schon klar, dass ich aktuell noch kleinere Brötchen backe, das Gefühl ist noch nicht so am Punkt.
 
Überrascht von den Ergebnissen?
Nicht wirklich. Es hat zwar auch heute einige prominente Windopfer gegeben, allen voran Rune Velta, der bei starkem Rückenwind auf verlorenen Posten stand, aber dass die Norweger im Kollektiv sehr gut drauf sind, hat man schon gewusst. Gleiches gilt für die Slowenen und Deutschen, aber ich denke auch wir Österreicher haben genügend Potential in unseren Reihen, beim einen oder anderen braucht es aber noch seine Zeit. Der erste Weltcupsieg ist einer, den man nie vergisst, von daher gratuliere ich Daniel-Andre Tande sehr herzlich.
 
Wie viel Geduld wird es bei dir noch brauchen?
Das kann ich nicht sagen und ich werde mir in der Richtung nicht mehr Druck auflegen als notwendig. Ein 17. Platz ist nicht befriedigend, keine Frage, aber ich kann mir nichts vorwerfen und ich kann es auch nicht erzwingen. Wir arbeiten sehr gut, der gestrige Teambewerb hat gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind und auch heute waren gute Ansätze dabei.
 
Wie geht es jetzt weiter?
Wir sind gerade am Weg nach Innsbruck zurück, werden etwa um Mitternacht ankommen, morgen werden wir dann den Auftakt analysieren, dann schauen wir weiter. Ich melde mich in den kommenden Tagen wieder bei euch, danke fürs Mitfiebern und einen feinen Start in die neue Woche. 

 

4 x 3

21. November 2015

Deutschland und Slowenien werden beim Weltcup-Auftakt in Klingenthal den Erwartungen gerecht, Österreich ebenfalls.

Die richtig großen Überraschungen blieben aus und trotzdem hatte das heutige Team-Springen, mit dem die Weltcupsaison 2015/16 eingeläutet wurde, hohen Unterhaltungswert.
Nach dem ersten Durchgang deutete vieles auf eine klare Angelegenheit der Slowenen hin, eingeleitet von Richard Freitag, konnten die Gastgeber das Blatt aber noch wenden und landeten damit wie im Vorjahr den ersten Saisonsieg. Österreich springt auf Rang drei.

Gregor, die Saison beginnt mit einem Stockerplatz, ein gutes Zeichen?
Podestplätze sind keine Selbstverständlichkeit, die Konkurrenz ist stark und breit aufgestellt, von daher definitiv.

Für dich war es der 30. Stockerlplatz mit der Mannschaft, wie zufrieden bist du mit deiner heutigen Performance?
Ich komme hoch raus, baue in der Luft aber zu viel Geschwindigkeit ab, damit fehlt die Weite. Damit kann ich nicht zufrieden sein, verunsichert bin ich deshalb aber auch nicht.

Fehlen die Schneesprünge?
Wenn du in Form bist brauchst du sie weniger, dass soll aber keine Ausrede sein, die anderen haben ja auch keine. Ich bin sicher, dass es von Sprung zu Sprung besser wird.

Was sind die Erwartungen für morgen?
Ich erwarte mir eine spannende Konkurrenz, freue mich auf ein volles, lautes Haus und werde natürlich Gas geben. Was dabei rauskommt wird man sehen, zu den Top-Favoriten zähle ich aber sicher nicht.

 

Deutschland und Slowenien werden beim Weltcup-Auftakt in Klingenthal den Erwartungen gerecht, Österreich ebenfalls.

Die richtig großen Überraschungen blieben aus und trotzdem hatte das heutige Team-Springen, mit dem die Weltcupsaison 2015/16 eingeläutet wurde, hohen Unterhaltungswert.
Nach dem ersten Durchgang deutete vieles auf eine klare Angelegenheit der Slowenen hin, eingeleitet von Richard Freitag, konnten die Gastgeber das Blatt aber noch wenden und landeten damit wie im Vorjahr den ersten Saisonsieg. Österreich springt auf Rang drei.

Gregor, die Saison beginnt mit einem Stockerplatz, ein gutes Zeichen?
Podestplätze sind keine Selbstverständlichkeit, die Konkurrenz ist stark und breit aufgestellt, von daher definitiv.

Für dich war es der 30. Stockerlplatz mit der Mannschaft, wie zufrieden bist du mit deiner heutigen Performance?
Ich komme hoch raus, baue in der Luft aber zu viel Geschwindigkeit ab, damit fehlt die Weite. Damit kann ich nicht zufrieden sein, verunsichert bin ich deshalb aber auch nicht.

Fehlen die Schneesprünge?
Wenn du in Form bist brauchst du sie weniger, dass soll aber keine Ausrede sein, die anderen haben ja auch keine. Ich bin sicher, dass es von Sprung zu Sprung besser wird.

Was sind die Erwartungen für morgen?
Ich erwarte mir eine spannende Konkurrenz, freue mich auf ein volles, lautes Haus und werde natürlich Gas geben. Was dabei rauskommt wird man sehen, zu den Top-Favoriten zähle ich aber sicher nicht.

 

Kein Training und keine Qualifikation

20. November 2015

Hi Leute,

Klingenthal ist nicht ums Eck, da ist man froh wenn man nicht alleine im Auto sitzt, sondern Gesellschaft hat und sich beim Fahren abwechseln kann. Deshalb haben wir uns zunächst beim Landessportheim getroffen und Fahrgemeinschaften gebildet, die Anreise und Ankunft verlief planmäßig, die Fortsetzung leider nicht.

Aufgrund der Regenfälle haben die Veranstalter den Schnee von der Anlage genommen und gekühlt, damit wurde das heutige Training abgesagt. Am Abend wird ein deutlicher Wetterumschwung erwartet, dann wird alles wieder neu präpariert und bereit sein. Damit stehen am Samstag zunächst zwei Trainingssprünge und um 16:15 Uhr der Teambewerb an, am Sonntag folgen dann die Quali und das Einzelspringen.

Die Vorfreude auf den Saisonstart ist im Springerlager deutlich zu spüren, hoffentlich spielt das Wetter mit und ihr und wir kommen voll auf unsere Kosten. Bis dann an der Schanze, Euer GS

 

Hi Leute,

Klingenthal ist nicht ums Eck, da ist man froh wenn man nicht alleine im Auto sitzt, sondern Gesellschaft hat und sich beim Fahren abwechseln kann. Deshalb haben wir uns zunächst beim Landessportheim getroffen und Fahrgemeinschaften gebildet, die Anreise und Ankunft verlief planmäßig, die Fortsetzung leider nicht.

Aufgrund der Regenfälle haben die Veranstalter den Schnee von der Anlage genommen und gekühlt, damit wurde das heutige Training abgesagt. Am Abend wird ein deutlicher Wetterumschwung erwartet, dann wird alles wieder neu präpariert und bereit sein. Damit stehen am Samstag zunächst zwei Trainingssprünge und um 16:15 Uhr der Teambewerb an, am Sonntag folgen dann die Quali und das Einzelspringen.

Die Vorfreude auf den Saisonstart ist im Springerlager deutlich zu spüren, hoffentlich spielt das Wetter mit und ihr und wir kommen voll auf unsere Kosten. Bis dann an der Schanze, Euer GS

 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit

18. November 2015

Der Countdown hat ein Ende, nach einem letzten Plattentest mit Andi Widhölzl, den finalen Einheiten am Olympiazentrum Innsbruck und dem Ski montieren, starten wir mit der morgigen Abreise nach Klingenthal endlich in die neue Weltcupsaison! Damit ist heute wieder Taschen packen angesagt, getreu diesem Motto habe ich euch einen weiteren Kurz-Clip der Behind the Scenes Produktion reingestellt. Die Eindrücke sind bei der jährlichen Einkleidung des Ski-Verbandes gesammelt worden, wo alle Wintersportler ausgerüstet werden und das buchstäblich vom Scheitel bis zur Sohle.

Apropos gut ausgerüstet, es macht mich extrem glücklich und mächtig stolz, dass die Aktion für Simon so sensationell anläuft. Die Paralympics 2018 rücken für ihn dank eurer Unterstützung deutlich näher, jetzt geht es um die Frage wie konkurrenzfähig sein Mono-Ski sein wird. Schnelles Material hat seinen Preis, also lasst nicht locker und vergesst bitte nicht auf Samstag und Sonntag. Da folgt die erste Standortbestimmung, da werden die ersten Punkte vergeben, da geht hoffentlich die Post ab.

Ich freu mich auf euch,
bis Klingenthal, euer GS

 

Der Countdown hat ein Ende, nach einem letzten Plattentest mit Andi Widhölzl, den finalen Einheiten am Olympiazentrum Innsbruck und dem Ski montieren, starten wir mit der morgigen Abreise nach Klingenthal endlich in die neue Weltcupsaison! Damit ist heute wieder Taschen packen angesagt, getreu diesem Motto habe ich euch einen weiteren Kurz-Clip der Behind the Scenes Produktion reingestellt. Die Eindrücke sind bei der jährlichen Einkleidung des Ski-Verbandes gesammelt worden, wo alle Wintersportler ausgerüstet werden und das buchstäblich vom Scheitel bis zur Sohle.

Apropos gut ausgerüstet, es macht mich extrem glücklich und mächtig stolz, dass die Aktion für Simon so sensationell anläuft. Die Paralympics 2018 rücken für ihn dank eurer Unterstützung deutlich näher, jetzt geht es um die Frage wie konkurrenzfähig sein Mono-Ski sein wird. Schnelles Material hat seinen Preis, also lasst nicht locker und vergesst bitte nicht auf Samstag und Sonntag. Da folgt die erste Standortbestimmung, da werden die ersten Punkte vergeben, da geht hoffentlich die Post ab.

Ich freu mich auf euch,
bis Klingenthal, euer GS

 

Eure Fragen - Meine Antworten

15. November 2015

  • Wie geht es dir mit den Vorbereitungen für den Winter?

So weit so gut, wir waren jetzt noch in Oberstdorf, haben dort drei Tage auf der Eisspur trainiert und befinden uns damit auf der Zielgeraden. Die kommenden Tage gehören dem Athletiktraining am Olympiastützpunkt in Innsbruck und bewussten Muse-Stunden drinnen wie draußen.

  • Fühlst du dich fit und motiviert?

Definitiv. Die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt hat super gegriffen und hinterlässt Spuren, ich fühle mich topfit, die Vorfreude auf den Winter ist riesig.

  • Welche Musik hörst du gerne?

Das ist von der Stimmung abhängig, oft habe ich aber Peter Gabriel, Aloe Blacc oder Cro im Ohr.

  • Wo hängen deine Medaillen?

Daheim, wir haben sie quasi als Dekoration in die Wohnlandschaft eingebunden.

  • Fährt deine Familie immer mit zum Springen?

Immer nicht, wenn es möglich ist, dann schon. Zum Beispiel bei der Tournee, da sind sie dabei.

  • Wahrscheinlich hast du manchmal solche Momente wie ich und wie jeder Mensch, dass du keine Kraft, keine Motivation für nichts hast. Woran denkst du dann?

Klar habe ich die und in solchen Phasen lenke ich mich am liebsten ab und schalte den Kopf aus. Egal was, Hauptsache nicht denken.

  • Wenn du mir bei der Auswahl eines Namens für einen kleinen Kater helfen könntest, Wie soll ich ihn nennen? 

Puh, da tu ich mir brutal schwer. Wie wäre es mit ein keinen Auswahl, wie lauten deine Favoriten?

  • Als erstes würde mich mal interessieren, ob du eigentlich Serien anschaust? Wenn ja, welche?

Die letzte Serie, die ich verfolgt habe war Suits. Die hab ich ganz cool gefunden, aber in Wahrheit ich bin nicht der klassische Serien-Tiger.

  • Wie stehst du eigentlich zu Ski-Freestyle?

Das ist ein sehr lässiger Sport, es gibt extrem kreative Kerle und viele wilde Hunde in der Szene, was sie machen ist großartig.

  • Wirst du mal wieder eine Foto-Ausstellung machen?

Ja das möchte ich unbedingt, aber das ist nicht so einfach, da es ein echtes Projekt ist, viel Hingabe und Zeit braucht. Ich bin dahinter und hoffe im kommenden Herbst wieder etwas herzeigen zu können.

  • Findest du, dass du und deine Erfolge in Österreich ausreichend wertgeschätzt werden?

Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, viele tolle Erfolge feiern dürfen, bin gesund, spüre das noch was geht und habe tolle Fans im Rücken, Sportlerherz was willst du mehr.

  • Kannst du etwas auf Polnisch sagen?

Jak sie Masz? - Ich hoffe das ist richtig geschrieben.

  • Hast du vor wieder beim Wings for life World Run mitzulaufen bzw. wird es wieder ein Team von dir geben? Und wenn ja, wird es wieder eine "Belohnung" von dir geben? (auch für die schnellsten Frauen ;)?

Natürlich, ich bin bereits angemeldet und ja, es wird wieder ein eigenes Team Gregor Schlierenzauer geben. Ihr könnt euch bereits anmelden! Ich werde mir natürlich wieder ein paar Zuckerln einfallen lassen, das mit der schnellsten Frau ist eine super Idee.

  • Wie lange möchtest du noch springen bzw. kommt wirklich mal die Saison Pause, die ich schon öfter von dir habe anklingen hören?

Ich werde solange Skispringen, solange das Feuer brennt und ich das Gefühl habe, dass noch etwas geht. Wie lange das noch sein wird, oder ob ich einmal eine Saison auslasse, steht in den Sternen.

  • Was sind noch deine Ziele?

Es gibt das eine oder andere Etappenziel, aber generell möchte ich in der Lage sein mein Potential konstant abzurufen, wenn das gelingt kommen die Ergebnisse von selber.

  • Hab im Sommer in der TT gelesen, dass du mit einem Neurobiologen an deiner audiovisuellen Wahrnehmungsförderung arbeitest. Ist das derzeit aktuell und wenn ja, wie läuft das ungefähr ab?

Das stimmt, ich arbeite in der Hinsicht mit Ulrich Conrady zusammen, ganz einfach um Reizüberflutung durch Entspannung entgegen zu wirken. Es ist notwendig sich auch mal zurückzulehnen und durch zu schnaufen, was in der modernen Welt aber leider immer schwerer fällt. Die audiovisuellen Übungen helfen mir ganz einfach besser zu Regenerieren.

  • Es wird auch erwähnt, dass durch dieses Training später Reizüberflutungen vermindert werden sollen. Wann merkst du selber, dass dich Reize quasi "überfordern"?

Ich denke jeder von uns spürt wann es zu viel wird und man den Stecker ziehen sollte.

  • Angeblich gibt es eine neue Dokumentation von dir, wann wird sie ausgestrahlt und wo läuft sie?

Stimmt, mich hat heuer des Öftern ein Kameramann begleitet und mir sehr intensiv über die Schulter geschaut, dabei sind erstmals auch viele Eindrücke gesammelt worden, zu sehen sind die ersten Ergebnis am 19. November um 21.15 Uhr auf Servus TV.

  • Und zwar würde mich mal interessieren wie das mit den Dopingkontrollen funktioniert. Musst du jeden Tag angeben wo du dich aufhält?

Ja, zwar nicht den ganzen Tag, aber ich muss angeben wo ich mich zu einer gewissen Stunde aufhalte, damit die Kontrolleure mich auch erreichen können.

  • Wie stehst du zu Treffen mit Fans (geplant/organisiert sowie spontan auf der Straße)? Angenehm oder notwendiges Übel? Für die tolle Aktion mit Simon Wallner steht diesbezüglich ja auch das ein oder andere an. Hast du Spaß an sowas?

Als notwendiges Übel würde ich das auf keinen Fall bezeichnen, denn prinzipiell treffe ich mich sehr gerne mit meinen Fans, ob spontan oder organisiert. Störend empfinde ich aber, wenn respektlos miteinander umgegangen wird, es braucht schon ein wenig Gefühl um auch den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.
Wenn ich beispielsweise in einem Lokal esse und mir ständig Handykameras entgegenblitze kann ich schon grantig werden.

  • Wie würdest du den Mythos der Vierschanzentournee definieren?

Vier Bewerbe in zwei Ländern und neun Tagen. Großer Sport mit sehr viel Begeisterung, Tradition und zweimal Heimvorteil.

  • Ich habe deinen Fotoblog auf der Seite von Red Bull gesehen, sehr cool und ein tolles Service, wie oft und wie regelmäßig wird er online gestellt?

Über den Sommer habe ich das monatlich gemacht, während der Saison passiert mehr.

  • How often are you on Facebook?

Varying, sometimes once on a day and sometimes i´m offline for a couple days.

  • What places do you like in your hometown?

A very special place is our family house where I grew up.

  • Are you going to write your biography?

Honestly, i don´t know. Right now, i´m focused on ski jumping.

  • How according to you look The Perfect Day?

My perfect day is one without any agenda or plan.

  • Do you have a main goal or the ultimate aim is to jump on a very consistent level through the season?

To jump on a consistent level through the season is the main goal. If this works, the results will be good as well

  • How you discover your passion to photography?

There are so many different magic moments. It is fascinating to find and capture them. That’s why i started to photograph.

  • What is your biggest motivation in sport and life?

I think the most important motivation is to push my limit.

  • Is there anything that really annoys you?

Yes, injustice.

  • And last, what would you say to somone who has lost faith in his dreams, who don't believe in himself?

Take one step back, believe in your skills and possibilities and rearrange your stars.

  • Vienna is the starting point of figure skating competition! What do you think about this? And do you like figure skating too?

I think Austria has a big tradition in figure skating but to be honest i am not following this sport very intensive.

  • As you are a keen traveller what places/countries that you haven't visited before would you really like to see? Also have you ever been to Croatia?

Yes, i´ve been to Croatia. It´s very close to Austria and is a really nice place to be. And there are a lot of wonderful and magic places around the world, for my next holidays i´d like to visit America´s west coast or Hawaii.

  • What's your favorite movie?  

The Shooter with Mark Wahlberg.

  • What motivates you to be the best?

Passion and conviction.

  • A lot of people believe in you and you cheer. Is it motivates you or stressed?

That people do believe in me makes me very proud. Of course it is a very big motivation for me!

  • Do you like to read news from us fans in the guestbook?

Yes. It is very important for me to chat with you and them. I’m reading every single entry and enjoy your feedback.

  • Do you play any instruments?

When i was a child i started to play piano but not very intensive and not very long.

  • What did you feel when you won the competition in Hinzenbach? It was your first competition at the Summer Grand Prix

It was my first and only competition in this summer and of course it was a very good experience - especially for the soul.

  • Do you like receive gifts from fans during the competition?

I´m glad about every single gift but more important for me is to see smiling and happy people.
 

 

  • Wie geht es dir mit den Vorbereitungen für den Winter?

So weit so gut, wir waren jetzt noch in Oberstdorf, haben dort drei Tage auf der Eisspur trainiert und befinden uns damit auf der Zielgeraden. Die kommenden Tage gehören dem Athletiktraining am Olympiastützpunkt in Innsbruck und bewussten Muse-Stunden drinnen wie draußen.

  • Fühlst du dich fit und motiviert?

Definitiv. Die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt hat super gegriffen und hinterlässt Spuren, ich fühle mich topfit, die Vorfreude auf den Winter ist riesig.

  • Welche Musik hörst du gerne?

Das ist von der Stimmung abhängig, oft habe ich aber Peter Gabriel, Aloe Blacc oder Cro im Ohr.

  • Wo hängen deine Medaillen?

Daheim, wir haben sie quasi als Dekoration in die Wohnlandschaft eingebunden.

  • Fährt deine Familie immer mit zum Springen?

Immer nicht, wenn es möglich ist, dann schon. Zum Beispiel bei der Tournee, da sind sie dabei.

  • Wahrscheinlich hast du manchmal solche Momente wie ich und wie jeder Mensch, dass du keine Kraft, keine Motivation für nichts hast. Woran denkst du dann?

Klar habe ich die und in solchen Phasen lenke ich mich am liebsten ab und schalte den Kopf aus. Egal was, Hauptsache nicht denken.

  • Wenn du mir bei der Auswahl eines Namens für einen kleinen Kater helfen könntest, Wie soll ich ihn nennen? 

Puh, da tu ich mir brutal schwer. Wie wäre es mit ein keinen Auswahl, wie lauten deine Favoriten?

  • Als erstes würde mich mal interessieren, ob du eigentlich Serien anschaust? Wenn ja, welche?

Die letzte Serie, die ich verfolgt habe war Suits. Die hab ich ganz cool gefunden, aber in Wahrheit ich bin nicht der klassische Serien-Tiger.

  • Wie stehst du eigentlich zu Ski-Freestyle?

Das ist ein sehr lässiger Sport, es gibt extrem kreative Kerle und viele wilde Hunde in der Szene, was sie machen ist großartig.

  • Wirst du mal wieder eine Foto-Ausstellung machen?

Ja das möchte ich unbedingt, aber das ist nicht so einfach, da es ein echtes Projekt ist, viel Hingabe und Zeit braucht. Ich bin dahinter und hoffe im kommenden Herbst wieder etwas herzeigen zu können.

  • Findest du, dass du und deine Erfolge in Österreich ausreichend wertgeschätzt werden?

Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, viele tolle Erfolge feiern dürfen, bin gesund, spüre das noch was geht und habe tolle Fans im Rücken, Sportlerherz was willst du mehr.

  • Kannst du etwas auf Polnisch sagen?

Jak sie Masz? - Ich hoffe das ist richtig geschrieben.

  • Hast du vor wieder beim Wings for life World Run mitzulaufen bzw. wird es wieder ein Team von dir geben? Und wenn ja, wird es wieder eine "Belohnung" von dir geben? (auch für die schnellsten Frauen ;)?

Natürlich, ich bin bereits angemeldet und ja, es wird wieder ein eigenes Team Gregor Schlierenzauer geben. Ihr könnt euch bereits anmelden! Ich werde mir natürlich wieder ein paar Zuckerln einfallen lassen, das mit der schnellsten Frau ist eine super Idee.

  • Wie lange möchtest du noch springen bzw. kommt wirklich mal die Saison Pause, die ich schon öfter von dir habe anklingen hören?

Ich werde solange Skispringen, solange das Feuer brennt und ich das Gefühl habe, dass noch etwas geht. Wie lange das noch sein wird, oder ob ich einmal eine Saison auslasse, steht in den Sternen.

  • Was sind noch deine Ziele?

Es gibt das eine oder andere Etappenziel, aber generell möchte ich in der Lage sein mein Potential konstant abzurufen, wenn das gelingt kommen die Ergebnisse von selber.

  • Hab im Sommer in der TT gelesen, dass du mit einem Neurobiologen an deiner audiovisuellen Wahrnehmungsförderung arbeitest. Ist das derzeit aktuell und wenn ja, wie läuft das ungefähr ab?

Das stimmt, ich arbeite in der Hinsicht mit Ulrich Conrady zusammen, ganz einfach um Reizüberflutung durch Entspannung entgegen zu wirken. Es ist notwendig sich auch mal zurückzulehnen und durch zu schnaufen, was in der modernen Welt aber leider immer schwerer fällt. Die audiovisuellen Übungen helfen mir ganz einfach besser zu Regenerieren.

  • Es wird auch erwähnt, dass durch dieses Training später Reizüberflutungen vermindert werden sollen. Wann merkst du selber, dass dich Reize quasi "überfordern"?

Ich denke jeder von uns spürt wann es zu viel wird und man den Stecker ziehen sollte.

  • Angeblich gibt es eine neue Dokumentation von dir, wann wird sie ausgestrahlt und wo läuft sie?

Stimmt, mich hat heuer des Öftern ein Kameramann begleitet und mir sehr intensiv über die Schulter geschaut, dabei sind erstmals auch viele Eindrücke gesammelt worden, zu sehen sind die ersten Ergebnis am 19. November um 21.15 Uhr auf Servus TV.

  • Und zwar würde mich mal interessieren wie das mit den Dopingkontrollen funktioniert. Musst du jeden Tag angeben wo du dich aufhält?

Ja, zwar nicht den ganzen Tag, aber ich muss angeben wo ich mich zu einer gewissen Stunde aufhalte, damit die Kontrolleure mich auch erreichen können.

  • Wie stehst du zu Treffen mit Fans (geplant/organisiert sowie spontan auf der Straße)? Angenehm oder notwendiges Übel? Für die tolle Aktion mit Simon Wallner steht diesbezüglich ja auch das ein oder andere an. Hast du Spaß an sowas?

Als notwendiges Übel würde ich das auf keinen Fall bezeichnen, denn prinzipiell treffe ich mich sehr gerne mit meinen Fans, ob spontan oder organisiert. Störend empfinde ich aber, wenn respektlos miteinander umgegangen wird, es braucht schon ein wenig Gefühl um auch den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.
Wenn ich beispielsweise in einem Lokal esse und mir ständig Handykameras entgegenblitze kann ich schon grantig werden.

  • Wie würdest du den Mythos der Vierschanzentournee definieren?

Vier Bewerbe in zwei Ländern und neun Tagen. Großer Sport mit sehr viel Begeisterung, Tradition und zweimal Heimvorteil.

  • Ich habe deinen Fotoblog auf der Seite von Red Bull gesehen, sehr cool und ein tolles Service, wie oft und wie regelmäßig wird er online gestellt?

Über den Sommer habe ich das monatlich gemacht, während der Saison passiert mehr.

  • How often are you on Facebook?

Varying, sometimes once on a day and sometimes i´m offline for a couple days.

  • What places do you like in your hometown?

A very special place is our family house where I grew up.

  • Are you going to write your biography?

Honestly, i don´t know. Right now, i´m focused on ski jumping.

  • How according to you look The Perfect Day?

My perfect day is one without any agenda or plan.

  • Do you have a main goal or the ultimate aim is to jump on a very consistent level through the season?

To jump on a consistent level through the season is the main goal. If this works, the results will be good as well

  • How you discover your passion to photography?

There are so many different magic moments. It is fascinating to find and capture them. That’s why i started to photograph.

  • What is your biggest motivation in sport and life?

I think the most important motivation is to push my limit.

  • Is there anything that really annoys you?

Yes, injustice.

  • And last, what would you say to somone who has lost faith in his dreams, who don't believe in himself?

Take one step back, believe in your skills and possibilities and rearrange your stars.

  • Vienna is the starting point of figure skating competition! What do you think about this? And do you like figure skating too?

I think Austria has a big tradition in figure skating but to be honest i am not following this sport very intensive.

  • As you are a keen traveller what places/countries that you haven't visited before would you really like to see? Also have you ever been to Croatia?

Yes, i´ve been to Croatia. It´s very close to Austria and is a really nice place to be. And there are a lot of wonderful and magic places around the world, for my next holidays i´d like to visit America´s west coast or Hawaii.

  • What's your favorite movie?  

The Shooter with Mark Wahlberg.

  • What motivates you to be the best?

Passion and conviction.

  • A lot of people believe in you and you cheer. Is it motivates you or stressed?

That people do believe in me makes me very proud. Of course it is a very big motivation for me!

  • Do you like to read news from us fans in the guestbook?

Yes. It is very important for me to chat with you and them. I’m reading every single entry and enjoy your feedback.

  • Do you play any instruments?

When i was a child i started to play piano but not very intensive and not very long.

  • What did you feel when you won the competition in Hinzenbach? It was your first competition at the Summer Grand Prix

It was my first and only competition in this summer and of course it was a very good experience - especially for the soul.

  • Do you like receive gifts from fans during the competition?

I´m glad about every single gift but more important for me is to see smiling and happy people.
 

 

Ruhe vor dem Sturm

13. November 2015

Hi Leute,
 
Oberstdorf war definitiv eine Reise wert, trotz der warmen Temperaturen haben wir sehr gut auf der Eisspur trainieren und damit ein letztes Mal in der Anfahrt und am Tisch den Winter simulieren können. Die finalen TV-Aufnahmen, die ebenfalls noch am Programm standen, sind auch im Kasten, damit sind die Hausaufgaben getan. Ich bin mit dem  Stand der Dinge zufrieden, es geht immer noch mehr und besser, aber die Entwicklung passt und so blicke ich dem Saisonstart mit sehr viel Freude und positiver Anspannung entgegen.
 
Da wir am Bergisel aufgrund der Witterung in den kommenden Tagen nicht trainieren können, steht bis zur Anreise nach Klingenthal Trockentraining im Olympiastützpunkt Innsbruck und Regeneratives an der frischen Luft und Daheim auf dem Programm. Am Donnerstag reisen wir dann zum Saisonauftakt nach Sachsen, bald heißt es also wieder fest die Daumen drücken und hoffentlich ordentlich mitfiebern.
 
Bei der Gelegenheit herzlichen Dank für eure Fragen, es taugt mir, dass ihr weiterhin soviel Interesse an mir und meinem Sport habt. Ich bemühe mich übers Wochenende so viele wie möglich zu beantworten und melde mich dann wieder. Euer GS

 

Hi Leute,
 
Oberstdorf war definitiv eine Reise wert, trotz der warmen Temperaturen haben wir sehr gut auf der Eisspur trainieren und damit ein letztes Mal in der Anfahrt und am Tisch den Winter simulieren können. Die finalen TV-Aufnahmen, die ebenfalls noch am Programm standen, sind auch im Kasten, damit sind die Hausaufgaben getan. Ich bin mit dem  Stand der Dinge zufrieden, es geht immer noch mehr und besser, aber die Entwicklung passt und so blicke ich dem Saisonstart mit sehr viel Freude und positiver Anspannung entgegen.
 
Da wir am Bergisel aufgrund der Witterung in den kommenden Tagen nicht trainieren können, steht bis zur Anreise nach Klingenthal Trockentraining im Olympiastützpunkt Innsbruck und Regeneratives an der frischen Luft und Daheim auf dem Programm. Am Donnerstag reisen wir dann zum Saisonauftakt nach Sachsen, bald heißt es also wieder fest die Daumen drücken und hoffentlich ordentlich mitfiebern.
 
Bei der Gelegenheit herzlichen Dank für eure Fragen, es taugt mir, dass ihr weiterhin soviel Interesse an mir und meinem Sport habt. Ich bemühe mich übers Wochenende so viele wie möglich zu beantworten und melde mich dann wieder. Euer GS

 

Besuch aus Schweden

8. November 2015

Hi Leute,

am vergangenen Freitag hat sich die schwedische Freestyle-Ikone Jon Olsson bei mir einquartiert um übers Wochenende die Vorzüge des Stubaitals zu genießen. Er war am Gletscher Skifahren, dann haben wir am Olympiazentrum trainiert und die Abende mit einem gemeinsamen Essen in der Stadt und chilligen Plauschereien ausklingen lassen. Jetzt geht es für mich zurück auf die Schanze, nachdem der Föhn die Eisspur am Bergisel dahinschmelzen hat lassen, kehren wir morgen nach Oberstdorf zurück um an den letzten Details zu feilen. Geplant sind drei hoffentlich knackige Trainingstage, anschließend geht´s zurück nach Innsbruck.

Da der Saisonstart mehr oder weniger vor der Türe steht, gehe ich gerne wieder auf eure individuellen Fragen ein. Am besten ihr postet einfach im Gästebuch was ihr wissen wollt, ich nehme mir gerne die Zeit für Antworten und stelle sie dann online.
Damit seid ihr an der Reihe, ich hoffe auf eure Neugierde und freue mich von euch zu lesen.

Habt feine Tage und bis kommende Woche, euer GS

 

Hi Leute,

am vergangenen Freitag hat sich die schwedische Freestyle-Ikone Jon Olsson bei mir einquartiert um übers Wochenende die Vorzüge des Stubaitals zu genießen. Er war am Gletscher Skifahren, dann haben wir am Olympiazentrum trainiert und die Abende mit einem gemeinsamen Essen in der Stadt und chilligen Plauschereien ausklingen lassen. Jetzt geht es für mich zurück auf die Schanze, nachdem der Föhn die Eisspur am Bergisel dahinschmelzen hat lassen, kehren wir morgen nach Oberstdorf zurück um an den letzten Details zu feilen. Geplant sind drei hoffentlich knackige Trainingstage, anschließend geht´s zurück nach Innsbruck.

Da der Saisonstart mehr oder weniger vor der Türe steht, gehe ich gerne wieder auf eure individuellen Fragen ein. Am besten ihr postet einfach im Gästebuch was ihr wissen wollt, ich nehme mir gerne die Zeit für Antworten und stelle sie dann online.
Damit seid ihr an der Reihe, ich hoffe auf eure Neugierde und freue mich von euch zu lesen.

Habt feine Tage und bis kommende Woche, euer GS

 

Über Träume und die Wirklichkeit

5. November 2015

Hi Leute,
ich habe euch ja bereits von meinem Freund Simon, der den Traum einer Olympiateilnahme wahr haben möchte, erzählt. Wir trainieren gemeinsam am Olympiazentrum Innsbruck, Simon, der vor vier Jahren einen Motorradunfall hatte, sitzt im Rollstuhl. Seine Leidenschaft für den Sport ist ungebrochen und augenscheinlich, besonders der Mono-Ski hat es ihm angetan. Er ist vor einem Jahr in den Rennsport eingestiegen und nach einer Saison bereits Fixstarter im Europacup und am Sprung in den Weltcup. Seine Entwicklung und sein Tatendrang sind bewundernswert, aber ohne konkurrenzfähiges Material wird die Umsetzung seines großen Ziels, die Paraympics 2018, schwierig bis unmöglich. Ein guter Mono-Ski kostet ordentlich Geld, das Eigenkapital ist bescheiden, somit braucht es Unterstützung.
Wir haben uns dazu und für euch ein paar Dinge einfallen lassen, die Details und eure Möglichkeiten findet ihr auf http://www.ibelieveinyou.at Schickt den Link bitte unbedingt weiter und seid aktiv, es muss möglich sein, Simons Traum in die Tat umzusetzen.
Als kleine Motivation und großes Dankeschön stelle ich euch unter dem Motto Backstage den ersten Clip rein. Wie ihr wisst, hat mir in den vergangenen Wochen immer wieder ein Kameramann über die Schulter geblickt um euch noch mehr Ein- und Ausblicke zu verschaffen.

Apropos Ausblick: Aufgrund des Föhns haben wir in dieser Woche gezwungenermaßen Schanzenfrei, kommende Woche geht es zurück nach Oberstdorf, wo wir wieder auf der Eisspur trainieren können. Bis dahin steht die körperliche Feinabstimmung im Focus, abgesehen davon darf ich einem ganz speziellen Award beiwohnen. Die Initiative Reinwerfen statt Wegwerfen hat die „Sauberste Region Österreichs“ gesucht und 2015 in Kufstein gefunden - das muss gefeiert werden.

In diesem Sinne, bleibt sauber.
Bis bald, GS

 

 

Hi Leute,
ich habe euch ja bereits von meinem Freund Simon, der den Traum einer Olympiateilnahme wahr haben möchte, erzählt. Wir trainieren gemeinsam am Olympiazentrum Innsbruck, Simon, der vor vier Jahren einen Motorradunfall hatte, sitzt im Rollstuhl. Seine Leidenschaft für den Sport ist ungebrochen und augenscheinlich, besonders der Mono-Ski hat es ihm angetan. Er ist vor einem Jahr in den Rennsport eingestiegen und nach einer Saison bereits Fixstarter im Europacup und am Sprung in den Weltcup. Seine Entwicklung und sein Tatendrang sind bewundernswert, aber ohne konkurrenzfähiges Material wird die Umsetzung seines großen Ziels, die Paraympics 2018, schwierig bis unmöglich. Ein guter Mono-Ski kostet ordentlich Geld, das Eigenkapital ist bescheiden, somit braucht es Unterstützung.
Wir haben uns dazu und für euch ein paar Dinge einfallen lassen, die Details und eure Möglichkeiten findet ihr auf http://www.ibelieveinyou.at Schickt den Link bitte unbedingt weiter und seid aktiv, es muss möglich sein, Simons Traum in die Tat umzusetzen.
Als kleine Motivation und großes Dankeschön stelle ich euch unter dem Motto Backstage den ersten Clip rein. Wie ihr wisst, hat mir in den vergangenen Wochen immer wieder ein Kameramann über die Schulter geblickt um euch noch mehr Ein- und Ausblicke zu verschaffen.

Apropos Ausblick: Aufgrund des Föhns haben wir in dieser Woche gezwungenermaßen Schanzenfrei, kommende Woche geht es zurück nach Oberstdorf, wo wir wieder auf der Eisspur trainieren können. Bis dahin steht die körperliche Feinabstimmung im Focus, abgesehen davon darf ich einem ganz speziellen Award beiwohnen. Die Initiative Reinwerfen statt Wegwerfen hat die „Sauberste Region Österreichs“ gesucht und 2015 in Kufstein gefunden - das muss gefeiert werden.

In diesem Sinne, bleibt sauber.
Bis bald, GS

 

 

Wintersimulation

2. November 2015

Hi Leute,

vergangene Woche haben wir mit dem Teamtrainingslager in Oberstdorf die finale Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet.

Wir haben erstmals wieder auf einer Eisspur trainiert, um in der Anfahrt und am Tisch das richtige Gefühl für die nahende Saison aufzubauen. Es waren wichtige und letztendlich gute Tage, aber die Umstellung braucht sicher noch ein paar Sprünge, weshalb ich hoffe, dass wir das Training auf der Eisspur so bald wie geht fortsetzen können. Der Anlauf am Bergisel wurde ebenfalls „eingewintert“, leider sind für die kommenden Tage sehr warme Temperaturen prognostiziert. Morgen geht der erste Testlauf über die Bühne, dann sehen wir weiter. Neben den erhofften Sprungeinheiten habe ich in dieser Woche wieder mein Kraftprogramm abzuspulen, dafür habe ich gestern bewusst einen Gang runtergeschalten und mir ein wenig Auszeit und Muse gegönnt.

Viel mehr gibt es nicht zu berichten, ich hoffe meine mitgebrachten Bilder geben euch einen zusätzlichen Einblick.
Bis bald, euer GS

 

Hi Leute,

vergangene Woche haben wir mit dem Teamtrainingslager in Oberstdorf die finale Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet.

Wir haben erstmals wieder auf einer Eisspur trainiert, um in der Anfahrt und am Tisch das richtige Gefühl für die nahende Saison aufzubauen. Es waren wichtige und letztendlich gute Tage, aber die Umstellung braucht sicher noch ein paar Sprünge, weshalb ich hoffe, dass wir das Training auf der Eisspur so bald wie geht fortsetzen können. Der Anlauf am Bergisel wurde ebenfalls „eingewintert“, leider sind für die kommenden Tage sehr warme Temperaturen prognostiziert. Morgen geht der erste Testlauf über die Bühne, dann sehen wir weiter. Neben den erhofften Sprungeinheiten habe ich in dieser Woche wieder mein Kraftprogramm abzuspulen, dafür habe ich gestern bewusst einen Gang runtergeschalten und mir ein wenig Auszeit und Muse gegönnt.

Viel mehr gibt es nicht zu berichten, ich hoffe meine mitgebrachten Bilder geben euch einen zusätzlichen Einblick.
Bis bald, euer GS