11.02.07

Schlieri führt Adler zum Sieg

Am Samstag im Einzelspringen von Willingen noch von Anders Jacobsen (NOR) geschlagen, legte Österreichs Skisprungtruppe am Sonntag in Abwesenheit von Doppelolympiasieger Thomas Morgenstern zu und holte sich im Teamspringen überlegen den Sieg. Den Platz am obersten Podest sicherte am Ende Jungstar Gregor Schlierenzauer.

Auf Regen folgte traumhaftes Wetter, auf einen norwegischen Sieg ein österreichischer. Hinter der Schweiz, belegten die ÖSV-Adler zu Beginn den zweiten Zwischenrang. Österreichs Schlussspringer Gregor Schlierenzauer reichten aber 136 Meter, um sein Team mit einem Vorsprung von 14,6 Punkten auf Norwegen in die Pause zu bringen. In Lauerstellung träumten auch Deutschland und die Schweiz vom Triumph.

Schlierenzauer war aber auch im zweiten Lauf nicht zu stoppen und flog die nächste Spitzenleistung nach Hause. „Schlieri“ fixierte mit einem Satz auf 141 Metern den Sieg der Österreicher. Der dritte Rang – hinter Norwegen - ging an Deutschland. Der nächste Teambewerb steht bei der kommenden WM in Sapporo am Programm. Die Favoritenrolle wird der Adlerhorst nun nicht mehr los.

 
07.02.07

Gregors 5. Streich

Schanzenrekord mit 142,5 Metern und im Finale mit 138,5 Metern der Konkurrenz auf und davon gesprungen. Gregor Schlierezenzauer feierte in Klingenthal seinen 5. Saisonsieg und bringt sich für die in zwei Wochen beginnende Weltmeisterschaft in Form.

Ob es in Klingenthal auch klingelt ist nicht bekannt, dass der Deutsche Skisprungort nun einen neuen Helden hat, aber allemal. Eine beeindruckende Performance, am Ende 9,5 Punkte Vorsprung auf Schweizer Simon Amman, 17,7 Punkte auf Adam Malysz aus Polen. „Eine runde Angelegenheit. Ich habe jetzt an die Form der Tournee angeknüpft“, blickt Gregor zurück und erklärt seine Leistung.

In Abwesenheit der erkrankten Thomas Morgenstern und Martin Koch sowie von Andreas Küttel (SUI) und Janne Ahonen (FIN) machte sich „Schliere“ selbstständig zum WM-Mitfavoriten. Seiner Nominierung stand jedoch schon vor dem Erfolg in Klingenthal nichts im Weg.

Bereits am Wochenende sitzt Schlierenzauer in Willingen (GER) am Balken und plant den nächsten Coup: „Natürlich glaube ich daran, nun wieder regelmäßig an der Spitze mitmischen zu können.“